Zarte Haselnussplätzchen mit Konfitüre – Omas köstliche Nusskekse mit Schokoladendekor
Diese zarten Haselnussplätzchen mit Konfitüre sind ein echter Klassiker für alle, die feines Gebäck mit nussigem Aroma lieben. Zwei mürbe Plätzchen werden mit fruchtiger Aprikosen- oder Himbeerkonfitüre zusammengesetzt und nach Wunsch mit geschmolzener Zartbitterschokolade verziert. Das Ergebnis ist ein köstliches Gebäck, das wunderbar zu Kaffee, Tee oder einer festlichen Kaffeetafel passt.
Die gemahlenen Haselnüsse verleihen dem Teig einen intensiven, leicht süßlichen Geschmack. Butter sorgt für die mürbe Konsistenz, während Vanille und ein Hauch Bittermandelaroma das Aroma abrunden. Die fruchtige Füllung bildet dazu einen herrlichen Kontrast.
Das Beste an diesem Rezept: Du benötigst nur wenige Zutaten und kannst die Plätzchen ganz nach deinem Geschmack gestalten. Ob für Weihnachten, als selbst gemachtes Geschenk oder einfach zum Naschen zwischendurch – diese gefüllten Nussplätzchen kommen immer gut an.
Vorbereitung
25 Minuten
Kühlzeit
60 Minuten
Backzeit
12–15 Minuten pro Blech
Ergibt
Etwa 20–30 Doppelkekse, je nach Größe
Zutaten für die gefüllten Haselnussplätzchen
Für diese mürben Nussplätzchen brauchst du folgende Zutaten:
Für den Plätzchenteig
- 300 g Weizenmehl Type 405
- 1 TL Backpulver
- 150 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 3 EL Milch
- 180 g Butter
- 250 g gemahlene Haselnüsse
- 1 Prise Salz
- Etwas Bittermandelaroma
Für die Füllung und Dekoration
- 400 g Aprikosen- oder Himbeerkonfitüre
- Optional: etwas Zartbitterschokolade zum Verzieren
Tipp: Aprikosenkonfitüre sorgt für eine milde, fruchtige Füllung. Himbeerkonfitüre schmeckt etwas kräftiger und leicht säuerlich – besonders lecker in Kombination mit den süßen Haselnüssen und der dunklen Schokolade.
Schritt-für-Schritt-Zubereitung
Schritt 1: Die Zutaten für den Teig vorbereiten
Wiege alle Zutaten sorgfältig ab. Die Butter sollte kühl, aber noch gut verarbeitbar sein. Schneide sie in kleine Würfel, damit sie sich leichter mit dem Mehl und den übrigen Zutaten verbinden lässt.
Gib das Weizenmehl Type 405, das Backpulver, den Zucker, den Vanillezucker, die gemahlenen Haselnüsse und die Prise Salz in eine große Schüssel. Vermische die trockenen Zutaten gründlich.
Füge anschließend die Butterwürfel, die Milch und etwas Bittermandelaroma hinzu. Verwende das Aroma sparsam, denn bereits eine kleine Menge kann den Geschmack deutlich prägen. Beachte die Dosierung auf der Verpackung.
Schritt 2: Einen mürben Haselnussteig kneten
Verknete alle Zutaten zügig zu einem gleichmäßigen Teig. Anfangs kann die Masse etwas krümelig wirken. Arbeite weiter, bis sich die Zutaten verbinden und ein geschmeidiger Teig entsteht.
Knete den Teig nicht länger als nötig. Zu langes Kneten kann die Plätzchen fester machen, während kurzes, gleichmäßiges Kneten für eine schöne mürbe Konsistenz sorgt.
Falls der Teig sehr trocken ist und nicht zusammenhält, kannst du teelöffelweise etwas zusätzliche Milch einarbeiten. Ist er dagegen zu weich oder klebrig, stelle ihn zunächst kalt, bevor du weitere Zutaten hinzufügst.
Schritt 3: Den Teig eine Stunde kühlen
Forme den Teig zu einer flachen Scheibe und wickle ihn in Frischhaltefolie oder lege ihn in einen gut verschlossenen Behälter.
Stelle ihn für mindestens 60 Minuten in den Kühlschrank.
Die Kühlzeit ist wichtig: Die Butter wird wieder fester, der Teig lässt sich besser ausrollen und die Plätzchen behalten beim Backen leichter ihre Form. Außerdem können sich die Aromen der Haselnüsse und der Vanille gut verbinden.
Wenn du den Teig länger vorbereiten möchtest, kannst du ihn auch einige Stunden im Kühlschrank lassen. Vor dem Ausrollen sollte er jedoch nicht steinhart sein.
Schritt 4: Backofen vorheizen und Backbleche vorbereiten
Heize den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vor. Lege ein oder mehrere Backbleche mit Backpapier aus.
Nimm den gekühlten Teig aus dem Kühlschrank und teile ihn bei Bedarf in zwei Portionen. So lässt er sich leichter verarbeiten, während der restliche Teig kühl bleibt.
Bestäube die Arbeitsfläche und das Nudelholz leicht mit Mehl. Verwende nicht zu viel zusätzliches Mehl, damit die Plätzchen nach dem Backen nicht trocken werden.
Schritt 5: Den Teig dünn ausrollen und Plätzchen ausstechen
Rolle den Teig etwa 2–3 mm dünn aus. Steche mit einem runden Ausstecher Plätzchen aus und lege sie mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech.
Du kannst die Plätzchen ganz klassisch rund formen oder kleine Herzen, Sterne und andere Formen verwenden. Wichtig ist, dass jeweils zwei Kekse später gut zusammenpassen.
Sammle die Teigreste vorsichtig ein, knete sie kurz zusammen und rolle sie erneut aus. Wenn der Teig dabei zu weich wird, stelle ihn für einige Minuten zurück in den Kühlschrank.
Schritt 6: Die Plätzchen goldgelb backen
Schiebe das Blech in den vorgeheizten Backofen und backe die Plätzchen etwa 12–15 Minuten.
Die genaue Backzeit hängt von der Größe, der Dicke der Kekse und deinem Backofen ab. Kontrolliere die Plätzchen gegen Ende der Backzeit regelmäßig.
Sie sollten leicht goldgelb sein, besonders an den Rändern. Warte nicht, bis sie dunkelbraun werden, denn dann können sie trocken oder bitter schmecken.
Nimm das Blech aus dem Ofen und lasse die Plätzchen zunächst einige Minuten darauf liegen. Im warmen Zustand sind sie noch empfindlich und können leicht zerbrechen.
Schritt 7: Die Plätzchen vollständig abkühlen lassen
Hebe die Plätzchen vorsichtig auf ein Kuchengitter und lasse sie vollständig auskühlen.
Dieser Schritt ist besonders wichtig, weil warme Plätzchen beim Bestreichen mit Konfitüre leichter brechen können. Außerdem würde die Füllung auf noch warmem Gebäck schneller verlaufen.
Sortiere die Plätzchen nach Größe, damit du später jeweils zwei ähnlich große Stücke zusammensetzen kannst.
Schritt 8: Die Konfitüre vorbereiten
Gib die Aprikosen- oder Himbeerkonfitüre in eine kleine Schüssel und verrühre sie glatt. Wenn sie sehr fest ist, kannst du sie kurz vorsichtig erwärmen, bis sie sich leichter verstreichen lässt.
Lasse erwärmte Konfitüre vor dem Füllen etwas abkühlen. Sie sollte streichfähig sein, aber nicht heiß.
Falls die Konfitüre größere Fruchtstücke enthält und du eine besonders glatte Füllung möchtest, kannst du sie durch ein feines Sieb streichen.
Schritt 9: Je zwei Plätzchen zusammensetzen
Gib eine kleine Menge Konfitüre auf die Unterseite eines Plätzchens. Verstreiche sie vorsichtig bis kurz vor den Rand.
Setze ein zweites Plätzchen darauf und drücke es ganz leicht an. Die Füllung sollte sich verteilen, aber nicht an den Seiten herausquellen.
Wiederhole den Vorgang, bis alle Plätzchen zusammengesetzt sind.
Verwende lieber zunächst etwas weniger Konfitüre. Wenn du zu viel Füllung aufträgst, können die Kekse verrutschen und lassen sich schlechter lagern.
Schritt 10: Mit Zartbitterschokolade verzieren
Für eine besonders schöne Optik kannst du etwas Zartbitterschokolade im Wasserbad schmelzen.
Achte darauf, dass kein Wasser in die Schokolade gelangt. Rühre sie langsam, bis sie glatt und glänzend ist.
Fülle die geschmolzene Schokolade in einen kleinen Spritzbeutel oder verwende einen Teelöffel, um feine Linien über die gefüllten Plätzchen zu ziehen. Du kannst auch nur eine Ecke der Kekse in die Schokolade tauchen.
Lasse die Schokolade bei Raumtemperatur fest werden, bevor du die Plätzchen in eine Dose legst.
Schritt 11: Die Haselnussplätzchen servieren
Sobald die Konfitüre und die Schokolade fest geworden sind, kannst du die Plätzchen servieren.
Sie schmecken hervorragend zu Kaffee, Tee oder heißer Schokolade. Auch auf einer weihnachtlichen Plätzchenplatte machen sie sich wunderbar, besonders zusammen mit Vanillekipferln, Butterplätzchen und anderen Nussgebäcken.
Wenn du sie einige Stunden durchziehen lässt, wird die Füllung aromatisch und die Aromen verbinden sich. Die Kekse können dadurch etwas weicher werden – viele mögen genau diese mürbe, zarte Konsistenz besonders gern.
Meine besten Tipps für perfekte Haselnussplätzchen
- Den Teig ausreichend kühlen: Dadurch lässt er sich leichter ausrollen und behält besser seine Form.
- Nicht zu viel Mehl verwenden: Zu viel zusätzliches Mehl kann die Plätzchen trocken machen.
- Gleichmäßig ausrollen: Eine Dicke von 2–3 mm sorgt für feine, zarte Kekse.
- Backzeit im Auge behalten: Die Plätzchen sollen nur leicht goldgelb werden.
- Vor dem Füllen vollständig abkühlen lassen: So brechen sie nicht so leicht und die Konfitüre verläuft nicht.
- Konfitüre sparsam auftragen: Eine dünne, gleichmäßige Schicht reicht aus.
- Bittermandelaroma vorsichtig dosieren: Es soll die Haselnüsse ergänzen, nicht überdecken.
- Schokolade vollständig fest werden lassen: Erst dann sollten die Kekse gestapelt oder verpackt werden.
Leckere Variationen
Mit Himbeerkonfitüre
Die fruchtige Säure der Himbeeren passt besonders gut zu den aromatischen Haselnüssen. Diese Variante schmeckt herrlich ausgewogen.
Mit Schokoladenecken
Tauche eine Seite jedes gefüllten Plätzchens in geschmolzene Zartbitterschokolade. Das sieht elegant aus und sorgt für einen kräftigen Schokoladengeschmack.
Mit Puderzucker
Wenn du keine Schokolade verwenden möchtest, bestäube die Plätzchen nach dem Zusammensetzen mit etwas Puderzucker.
Mit Schokoladenfüllung
Für eine andere Geschmacksrichtung kannst du einen Teil der Konfitüre durch eine feste Schokoladencreme ersetzen. Verwende eine Füllung, die sich gut verstreichen lässt und beim Zusammensetzen nicht herausläuft.
Aufbewahrung: So bleiben die Plätzchen lange lecker
In einer Keksdose: Bewahre die vollständig abgekühlten und gefüllten Plätzchen in einer gut schließenden Dose an einem kühlen, trockenen Ort auf. Lege bei Bedarf Backpapier zwischen die Schichten, damit die Schokoladendekoration nicht beschädigt wird.
Nach dem Durchziehen: Die Plätzchen schmecken häufig besonders aromatisch, wenn sie einige Stunden oder über Nacht ruhen dürfen. Durch die Konfitüre werden sie mit der Zeit etwas weicher.
Mit Schokolade: Stelle sicher, dass die Schokolade vollständig fest geworden ist, bevor du die Kekse stapelst.
Einfrieren: Den ungefüllten Teig kannst du gut verpackt einfrieren. Auch die ungefüllten, vollständig abgekühlten Plätzchen lassen sich einfrieren. Nach dem Auftauen kannst du sie mit Konfitüre zusammensetzen und nach Wunsch verzieren. Bei bereits gefüllten Keksen kann sich die Textur nach dem Auftauen verändern.
Häufig gestellte Fragen
1. Kann ich die Haselnussplätzchen ohne Bittermandelaroma backen?
Ja. Du kannst das Aroma einfach weglassen. Die Plätzchen schmecken dank der gemahlenen Haselnüsse und des Vanillezuckers trotzdem wunderbar nussig.
2. Warum zerbricht mein Teig beim Ausrollen?
Wenn der Teig zu kalt und fest ist, kann er brüchig sein. Lass ihn einige Minuten bei Raumtemperatur liegen und versuche es erneut. Ist er dagegen zu warm, wird er klebrig und lässt sich schlecht ausstechen – dann hilft eine kurze Kühlzeit.
3. Welche Konfitüre eignet sich am besten?
Aprikosenkonfitüre schmeckt mild und fruchtig. Himbeerkonfitüre bringt eine angenehm säuerliche Note mit. Wichtig ist, dass die Konfitüre nicht zu flüssig ist.
4. Kann ich den Teig am Vortag zubereiten?
Ja. Wickle ihn gut ein und bewahre ihn über Nacht im Kühlschrank auf. Wenn er sehr fest geworden ist, lass ihn vor dem Ausrollen kurz temperieren.
5. Warum sind meine Plätzchen nach dem Backen hart?
Sie könnten zu lange gebacken worden sein oder zu viel zusätzliches Mehl enthalten. Achte darauf, sie nur leicht goldgelb zu backen. Nach dem Füllen können sie durch die Konfitüre etwas mürber werden.
6. Kann ich die gemahlenen Haselnüsse ersetzen?
Du kannst sie grundsätzlich durch gemahlene Mandeln ersetzen. Das Aroma wird dadurch milder und weniger nussig. Da Mandeln und Haselnüsse unterschiedliche Eigenschaften haben, kann die Konsistenz leicht variieren.
7. Wie viele Plätzchen bekomme ich aus dem Rezept?
Das hängt vom Durchmesser deines Ausstechers und der Dicke des Teiges ab. Da jeweils zwei Kekse zu einem Doppelkeks zusammengesetzt werden, erhältst du entsprechend weniger fertige gefüllte Plätzchen als einzelne ausgestochene Kekse.
Fazit: Zarte Nussplätzchen mit fruchtiger Füllung
Diese Haselnussplätzchen mit Konfitüre sind ein wunderbares Rezept für alle, die mürbes Gebäck und feine Nussaromen lieben. Der buttrige Teig, die gemahlenen Haselnüsse und die fruchtige Füllung harmonieren perfekt miteinander. Mit etwas Zartbitterschokolade werden daraus hübsche kleine Köstlichkeiten, die auch auf einer festlichen Kaffeetafel Eindruck machen.
Ob mit Aprikosen- oder Himbeerkonfitüre, mit Schokolade oder ganz schlicht – du kannst das Rezept nach deinem Geschmack variieren. Plane ausreichend Kühlzeit ein, rolle den Teig gleichmäßig aus und backe die Plätzchen nur leicht goldgelb. So gelingen dir zarte, aromatische Kekse, die sich wunderbar vorbereiten und verschenken lassen.
Wenn du diese Haselnussplätzchen ausprobierst, verrate mir gern in den Kommentaren: Welche Füllung magst du lieber – Aprikose oder Himbeere?

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