Weihnachtliche Plätzchen – ein bunter Klassiker mit fünf köstlichen Sorten
Diese bunten Weihnachtsplätzchen bringen den Duft und die Gemütlichkeit der Adventszeit direkt in die Küche. Von zarten Mürbeteig-Sternen und Herzen über mürbe Vanillekipferl bis hin zu fruchtigen Marmeladenplätzchen und schokolierten Keksen ist für jeden Geschmack etwas dabei.
Das Schöne an dieser Plätzchen-Auswahl: Du kannst einen einfachen Grundteig für verschiedene Ausstechformen verwenden und mit wenigen zusätzlichen Zutaten unterschiedliche Sorten zaubern. So entsteht eine abwechslungsreiche Mischung, die sich wunderbar für den Weihnachtsteller, als Geschenk aus der Küche oder zum Befüllen einer hübschen Keksdose eignet.
Zutaten
Die Mengen ergeben je nach Größe der Ausstechformen etwa 35–50 Plätzchen aus dem Grundteig. Für die gesamte Mischung kommen Zutaten für die zusätzlichen Sorten hinzu.
Für den klassischen Mürbeteig
- 320 g Weizenmehl Type 405
- 150 g Zucker
- 225 g weiche Butter
- 1 Ei (Größe M)
- 1 TL Vanilleextrakt oder 1 Päckchen Vanillezucker
- 1 Prise Salz
Für die Dekoration
- 100 g Puderzucker für die Kipferl und zum Bestäuben
- 3–4 EL Himbeer- oder Erdbeerkonfitüre
- 100–150 g Zartbitterschokolade oder Kuvertüre
- 2 EL gehackte Mandeln oder Haselnüsse
- etwas geschmolzene Schokolade für die Verzierungen
- optional: Schokoladentropfen für das Spritzgebäck
Für das Spritzgebäck
- 125 g weiche Butter
- 60 g Puderzucker
- 1 Eigelb
- 150 g Weizenmehl Type 405
- 1 TL Vanillezucker
- 1–2 EL Milch, falls der Teig zu fest ist
Zubereitung Schritt für Schritt
1. Den Grundteig herstellen
Gib die weiche Butter und den Zucker in eine große Schüssel. Schlage beides mit dem Handmixer cremig, bis die Mischung heller und gleichmäßig ist.
Füge das Ei und den Vanilleextrakt hinzu und verrühre alles kurz. Mische das Mehl mit dem Salz und gib es nach und nach zur Buttermasse. Verknete die Zutaten nur so lange, bis ein glatter Teig entsteht.
Forme den Teig zu einer flachen Scheibe, wickle ihn ein und stelle ihn für mindestens eine Stunde in den Kühlschrank. Durch das Kühlen wird die Butter wieder fester und der Teig lässt sich leichter ausrollen.
2. Den Backofen vorbereiten
Heize den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vor. Lege ein oder zwei Backbleche mit Backpapier aus.
Bestäube die Arbeitsfläche leicht mit Mehl und rolle den gekühlten Teig etwa 4–5 mm dick aus. Steche Sterne, Herzen, Kreise und Tannenbäume aus. Lege die Plätzchen mit etwas Abstand auf das Backblech.
Backe sie je nach Größe ungefähr 8–12 Minuten. Die Ränder dürfen leicht goldgelb werden, während die Mitte noch hell bleibt. Lasse die Kekse anschließend auf dem Blech kurz ruhen und danach vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen.
3. Vanillekipferl mit Puderzucker formen
Für die halbmondförmigen Plätzchen nimmst du kleine Portionen des Grundteigs und rollst sie zwischen den Händen zu dünnen Strängen. Biege diese vorsichtig zu Halbmonden.
Lege die Kipferl auf ein mit Backpapier belegtes Blech und backe sie bei 175 °C etwa 8–12 Minuten, bis die Spitzen leicht Farbe annehmen.
Lasse sie kurz abkühlen. Bestäube sie anschließend vorsichtig mit Puderzucker. Da der Grundteig etwas anders zusammengesetzt ist als ein traditioneller Vanillekipferlteig, werden diese Kipferl etwas anders in der Textur, passen aber gut in eine gemischte Plätzchenauswahl.
4. Marmeladenplätzchen zubereiten
Steche für diese Variante kleine Kreise aus dem Teig aus und backe sie wie oben beschrieben. Nach dem vollständigen Abkühlen bestäubst du sie leicht mit Puderzucker.
Setze mit einem kleinen Löffel oder Spritzbeutel einen Klecks Himbeer- oder Erdbeerkonfitüre in die Mitte. Wenn du möchtest, kannst du zwei Plätzchen mit etwas Konfitüre zusammensetzen. Verwende dafür nur eine kleine Menge, damit die Füllung beim Zusammendrücken nicht herausläuft.
Für eine klassische Linzer-Optik kannst du bei der Hälfte der Plätzchen vor dem Backen ein kleines Herz oder einen Kreis aus der Mitte ausstechen. Nach dem Zusammensetzen ist die rote Füllung besonders schön sichtbar.
5. Schokoladenplätzchen mit gehackten Nüssen
Tauche die Hälfte der abgekühlten Herzen oder Sterne in geschmolzene Schokolade. Dafür hackst du die Kuvertüre grob und schmilzt sie langsam über einem warmen Wasserbad. Das Wasser darf nicht in die Schokolade gelangen.
Tauche die Plätzchen bis zur Hälfte ein und lege sie auf Backpapier. Streue gehackte Mandeln oder Haselnüsse darüber, solange die Schokolade noch weich ist.
Lasse die Schokolade bei kühler Raumtemperatur fest werden. Für ein besonders sauberes Ergebnis kannst du die Kekse anschließend kurz kühl stellen.
6. Tannenbaum-Plätzchen mit Schokoladendekor
Steche Tannenbäume aus dem restlichen Grundteig aus und backe sie goldgelb. Nach dem Auskühlen schmilzt du etwas Kuvertüre.
Fülle die Schokolade in einen kleinen Spritzbeutel oder einen Gefrierbeutel und schneide eine winzige Ecke ab. Ziehe damit feine Zickzacklinien über die Tannenbäume. Alternativ kannst du die Schokolade mit einem Teelöffel über die Kekse träufeln.
Lasse die Verzierung vollständig trocknen, bevor du die Tannenbäume stapelst oder in eine Keksdose legst.
7. Spritzgebäck mit Schokolade backen
Für die typischen geriffelten Kringel bereitest du einen eigenen Spritzteig zu. Verrühre die weiche Butter mit Puderzucker und Vanillezucker. Gib das Eigelb hinzu und rühre es unter. Anschließend arbeitest du das Mehl ein.
Der Teig soll weich genug sein, um sich durch einen Spritzbeutel drücken zu lassen, aber nicht flüssig werden. Falls er zu fest ist, füge esslöffelweise etwas Milch hinzu.
Fülle den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle und spritze kleine Rosetten oder Kringel auf das Backblech. Backe sie bei 175 °C etwa 10–12 Minuten, bis sie am Rand leicht goldgelb sind.
Lasse das Spritzgebäck vollständig auskühlen. Tauche anschließend die Unterseite oder eine Hälfte in geschmolzene Schokolade. Nach Wunsch kannst du einen Schokoladentropfen oder etwas gehackte Nüsse daraufsetzen.
Tipps für besonders schöne Weihnachtsplätzchen
- Den Teig nicht zu warm werden lassen: Wenn er beim Ausrollen weich oder klebrig wird, lege ihn noch einmal für 15 Minuten in den Kühlschrank.
- Nicht zu viel Mehl verwenden: Zu viel zusätzliches Mehl kann die Kekse trocken machen.
- Ähnliche Größen zusammen backen: Kleine Plätzchen sind schneller fertig als große Formen.
- Vollständig auskühlen lassen: Marmelade und Schokolade erst auf die kalten Kekse geben, damit die Dekoration nicht verläuft.
- Schokolade langsam schmelzen: Zu starke Hitze kann Kuvertüre dickflüssig machen oder sie verbrennen lassen.
- Sorten getrennt aufbewahren: Weiche Marmeladenplätzchen können trockenes Gebäck weicher machen. Getrennte Dosen helfen, die Konsistenz zu erhalten.
Weitere Ideen für deine Plätzchenplatte
Du kannst die Auswahl ganz nach deinem Geschmack erweitern:
- Zimtsterne: Mit gemahlenen Mandeln, Eiweiß und Zimt.
- Kakao-Herzen: Ersetze einen kleinen Teil des Mehls durch Backkakao und verziere die Herzen mit weißer Schokolade.
- Orangenplätzchen: Gib etwas fein abgeriebene Bio-Orangenschale in den Grundteig.
- Nussplätzchen: Streue vor dem Backen gehackte Haselnüsse auf die ausgestochenen Kekse.
- Zitronenglasur: Verrühre Puderzucker mit wenigen Tropfen Zitronensaft und bestreiche damit abgekühlte Plätzchen.
Aufbewahrung
Bewahre vollständig ausgekühlte Plätzchen in gut schließenden Keksdosen an einem kühlen, trockenen Ort auf. Lege Backpapier zwischen die Schichten, damit die Verzierungen nicht aneinanderkleben.
Trockene Butterplätzchen und Spritzgebäck halten sich bei richtiger Lagerung häufig etwa zwei bis drei Wochen. Plätzchen mit Marmelade können mit der Zeit weicher werden. Am besten lagerst du sie getrennt von knusprigen Sorten.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich den Teig am Vortag vorbereiten?
Ja. Du kannst den Teig gut abgedeckt über Nacht im Kühlschrank lagern. Lass ihn vor dem Ausrollen bei Bedarf kurz bei Raumtemperatur liegen, damit er nicht zu hart ist.
Warum laufen meine Plätzchen beim Backen auseinander?
Häufig ist der Teig zu warm oder die Butter zu weich. Kühle die ausgestochenen Plätzchen vor dem Backen nochmals 10–15 Minuten und achte darauf, den Ofen ausreichend vorzuheizen.
Kann ich die Plätzchen ohne Ei machen?
Für den Grundteig ist das Ei wichtig für die Bindung. Eine eifreie Variante ist möglich, benötigt aber eine angepasste Rezeptur; einfaches Weglassen kann dazu führen, dass der Teig bröselig wird.
Welche Konfitüre eignet sich am besten?
Himbeer- und Erdbeerkonfitüre passen besonders gut, weil ihre fruchtige Säure einen schönen Kontrast zum süßen Mürbeteig bildet. Für eine glattere Füllung kannst du die Konfitüre kurz erwärmen und durch ein feines Sieb streichen.
Wie bekomme ich besonders gleichmäßige Plätzchen?
Rolle den Teig gleichmäßig aus und verwende möglichst Ausstechformen derselben Größe pro Blech. Ein Teigroller mit Abstandsringen hilft dabei, überall dieselbe Dicke zu erreichen.
Fazit
Diese weihnachtliche Plätzchenmischung vereint zarten Buttergeschmack, fruchtige Marmelade, knackige Nüsse und feine Schokolade. Mit einem vielseitigen Grundteig und einem separaten Spritzteig kannst du verschiedene Formen und Dekorationen zubereiten, ohne für jede Sorte völlig von vorn anfangen zu müssen.
Ob Sterne, Herzen, Tannenbäume, Kipferl oder Schokoladenkringel – die selbst gemachte Auswahl ist ideal für die Adventszeit, als kleines Geschenk oder zum gemeinsamen Backen mit der Familie.

Meet Olivia, Founder & [Recipe Developer/Editor]
Hi, I’m Olivia! I currently live in Berlin But born and raised in texas , where I spend my days testing new sourdough recipes and chasing my two kids around the kitchen.
My love for cooking/baking started when I was a child, spending weekends in the kitchen with my grandmother and my Italian father . She taught me the secret to the perfect flaky pie crust / a rich beef stew , which is a technique I still use in my recipes today.
I hold a , Culinary Arts Certificate / 10 years of experience working in local bakeries / degree in Nutrition. After years of cooking for friends and family / tweaking recipes for picky eaters , I decided to create this website to share my tested, foolproof recipes with you.
A few fun facts about me:
• I am absolutely terrified of running out of butter, so my freezer is always fully stocked.
• My favorite meal to make is a giant Sunday pot roast, but my guilty pleasure is eating boxed mac and cheese in secret.
• When I’m not developing recipes, I love hiking with my golden retriever, Barnaby.


