Der Schrank über dem Kühlschrank gehört zu den Bereichen einer Küche, die erstaunlich häufig vergessen werden. Man sieht ihn jeden Tag, öffnet ihn aber nur selten. Oft stehen dort Dinge, die irgendwann einmal hineingestellt wurden und anschließend jahrelang nicht mehr bewegt werden.
Dabei kann dieser scheinbar schwierige Stauraum ausgesprochen nützlich sein.
Die Schränke über dem Kühlschrank sind normalerweise höher gelegen als die übrigen Küchenschränke. Dadurch sind sie nicht besonders praktisch für Gegenstände, die man mehrmals am Tag benötigt. Genau das kann jedoch ein Vorteil sein. Statt diesen Platz mit zufälligen Dingen zu füllen, kann man ihn gezielt für selten benötigte, sperrige oder saisonale Küchengegenstände nutzen.
Mit ein wenig Planung kann aus einem chaotischen Schrank ein gut organisierter Bereich werden, der Ihnen in den übrigen Küchenschränken überraschend viel Platz zurückgibt.
Warum der Schrank über dem Kühlschrank so oft ungenutzt bleibt
Es gibt einen einfachen Grund dafür, dass dieser Schrank häufig zum Problem wird: Er befindet sich an einer ungewöhnlichen Stelle.
Wenn man täglich kocht, greift man automatisch nach Dingen, die sich in Augenhöhe oder direkt unter der Arbeitsfläche befinden. Teller, Gläser, Tassen, Besteck, Gewürze und häufig verwendete Kochutensilien sollten leicht erreichbar sein.
Der Schrank über dem Kühlschrank ist dagegen meistens zu hoch, um ihn bequem mehrmals am Tag zu benutzen.
Deshalb entsteht schnell eine typische Situation:
Man stellt dort etwas hinein, weil gerade kein anderer Platz vorhanden ist.
Dann kommt ein zweiter Gegenstand dazu.
Danach ein dritter.
Irgendwann weiß niemand mehr genau, was sich eigentlich dort oben befindet.
Der wichtigste Grundsatz: Nicht alles gehört dorthin
Die beste Organisation beginnt damit, dass man nicht versucht, jeden verfügbaren Zentimeter mit Gegenständen zu füllen.
Der Schrank über dem Kühlschrank sollte nicht unbedingt der Ort sein, an dem Sie Ihre wichtigsten Küchenutensilien aufbewahren.
Er eignet sich vielmehr für Dinge, die Sie nicht ständig benötigen.
Das kann beispielsweise sein:
- ein Waffeleisen
- ein Slow Cooker
- ein Standmixer
- eine Küchenmaschine
- spezielle Backformen
- ein großer Bräter
- zusätzliche Rührschüsseln
- Servierplatten
- selten verwendete Gläser
- saisonale Dekoration
- besondere Backutensilien
- große Schneidebretter
- zusätzliche Küchengeräte
Dadurch bleibt der Platz in den leichter erreichbaren Schränken für die Dinge frei, die Sie täglich verwenden.
Sperrige Küchengeräte sind besonders geeignet
Eine der besten Möglichkeiten, diesen Schrank sinnvoll zu nutzen, besteht darin, große Geräte aus den normalen Küchenschränken zu entfernen.
Denken Sie beispielsweise an einen Standmixer.
Vielleicht benutzen Sie ihn nur gelegentlich.
Trotzdem nimmt er viel Platz ein.
Dasselbe gilt für ein Waffeleisen.
Oder einen elektrischen Kontaktgrill.
Oder einen Slow Cooker.
Oder ein spezielles Gerät, das nur für bestimmte Gerichte verwendet wird.
Wenn solche Geräte in einem Schrank auf Augenhöhe stehen, blockieren sie wertvollen Stauraum.
Über dem Kühlschrank können sie dagegen einen sinnvolleren Platz finden.
Aber Vorsicht bei schweren Gegenständen
Hier ist ein wichtiger Punkt.
Der Schrank über dem Kühlschrank ist nicht automatisch für jedes schwere Gerät geeignet.
Bevor Sie einen großen Standmixer, schweren Bräter oder ein anderes massives Gerät dort lagern, sollten Sie überprüfen, ob der Schrank dafür geeignet ist.
Besonders bei älteren Küchenmöbeln sollte man vorsichtig sein.
Ein schwerer Gegenstand, der aus großer Höhe herunterfällt, kann außerdem gefährlich sein.
Deshalb sollten sehr schwere Dinge möglichst nicht ganz vorne oder instabil gestapelt werden.
Was dort besser nicht aufbewahrt werden sollte
Nicht alles eignet sich für diesen Stauraum.
Besonders Dinge, die Sie täglich oder mehrmals pro Woche benötigen, sollten möglichst leicht erreichbar sein.
Dazu gehören beispielsweise:
- Teller
- Tassen
- Besteck
- häufig verwendete Töpfe
- alltägliche Gewürze
- Kaffee
- Tee
- Frühstücksschüsseln
- häufig benutzte Pfannen
Es ist wenig sinnvoll, jeden Morgen auf eine Leiter steigen zu müssen, nur um eine Kaffeetasse herunterzunehmen.
Der Schrank ist perfekt für saisonale Gegenstände
Eine weitere hervorragende Verwendung ist die Aufbewahrung von Dingen, die Sie nur zu bestimmten Zeiten benötigen.
Zum Beispiel:
- Weihnachtsgeschirr
- spezielle Backformen
- Fondue-Zubehör
- Raclette-Zubehör
- große Servierplatten
- spezielle Kuchenformen
- festliche Tischdekoration
- selten verwendete Küchenaccessoires
Diese Dinge müssen nicht ständig griffbereit sein.
Deshalb spielt die Höhe des Schranks keine große Rolle.
Auch große Backformen können dort Platz finden
Backformen gehören zu den Gegenständen, die in Küchen schnell viel Platz beanspruchen.
Eine normale Backform ist vielleicht noch einfach unterzubringen.
Aber sobald verschiedene Formen zusammenkommen, wird es schwierig.
Kastenform.
Springform.
Tarteform.
Muffinform.
Großes Backblech.
Spezielle Kuchenform.
Plötzlich ist ein ganzer Schrank voll.
Der Bereich über dem Kühlschrank kann hier als Ergänzung dienen.
Rührschüsseln sinnvoll stapeln
Große Rührschüsseln eignen sich ebenfalls gut.
Wenn Sie mehrere Schüsseln besitzen, können Sie sie ineinanderstellen.
Dadurch wird der vorhandene Platz besser ausgenutzt.
Dabei sollten Sie jedoch darauf achten, dass die Stapel stabil bleiben.
Es ist besser, wenige Gegenstände ordentlich zu stapeln, als einen hohen Turm zu bauen, der beim Öffnen der Schranktür umkippen könnte.
Schneidebretter senkrecht aufbewahren
Große Schneidebretter können ebenfalls problematisch sein.
Sie nehmen relativ viel Fläche ein, obwohl sie vergleichsweise dünn sind.
Wenn der Schrank groß genug ist, können sie dort hochkant gelagert werden.
Dabei ist wichtig, dass sie sicher stehen und nicht nach vorne kippen.
Ein einfacher Organizer oder eine Trennvorrichtung kann helfen, mehrere Bretter voneinander zu trennen.
Nutzen Sie Behälter für Kleinteile
Ein häufiger Fehler besteht darin, viele kleine Gegenstände einfach lose in den Schrank zu legen.
Dann entsteht schnell ein unübersichtlicher Haufen.
Besser sind stabile Boxen oder Körbe.
Zum Beispiel könnte eine Box ausschließlich Backzubehör enthalten.
Eine andere könnte spezielle Küchenutensilien aufnehmen.
Eine dritte könnte saisonale Gegenstände enthalten.
So müssen Sie nicht jedes Mal den gesamten Schrank ausräumen.
Beschriften Sie die Boxen
Wenn der Schrank hoch ist, sieht man den Inhalt der Behälter möglicherweise nicht sofort.
Deshalb können Beschriftungen unglaublich hilfreich sein.
Statt eine Box herauszunehmen und zu öffnen, können Sie auf der Vorderseite lesen:
Backformen
oder
Waffeleisen & Zubehör
oder
Weihnachtsküche
oder
Serviergeschirr
Das spart Zeit und verhindert unnötiges Herumräumen.
Durchsichtige Behälter können besonders praktisch sein
Wenn Sie häufig vergessen, was Sie irgendwo verstaut haben, können transparente Behälter hilfreich sein.
Sie sehen auf einen Blick, was sich darin befindet.
Das ist besonders praktisch für kleinere Gegenstände.
Bei einem hohen Schrank kann eine durchsichtige Box außerdem verhindern, dass man versehentlich etwas doppelt kauft, weil man nicht mehr weiß, was bereits vorhanden ist.
Nicht alles stapeln
Stapeln kann Platz sparen.
Aber zu viel Stapeln kann die Organisation verschlechtern.
Wenn Sie beispielsweise fünf verschiedene Küchengeräte übereinanderlegen, müssen Sie möglicherweise vier davon herausnehmen, um an das unterste Gerät zu gelangen.
Das bedeutet:
Mehr Stauraum bedeutet nicht automatisch bessere Organisation.
Ein guter Stauraum sollte auch praktisch zugänglich sein.
Verwenden Sie die Vorderseite des Schranks
Bei manchen Küchen kann auch die Innenseite der Schranktür genutzt werden.
Je nach Konstruktion können dort leichte Organizer angebracht werden.
Dort könnten beispielsweise kleinere Gegenstände aufbewahrt werden.
Allerdings sollte man vorher überprüfen, ob die Schranktür und die Scharniere dafür geeignet sind.
Eine zu schwere Tür kann langfristig Probleme verursachen.
Ein wichtiger Punkt: Wärme
Der Bereich über einem Kühlschrank kann wärmer sein als andere Bereiche der Küche.
Der Kühlschrank gibt während seines Betriebs Wärme an die Umgebung ab.
Deshalb sollte man genau überlegen, was dort gelagert wird.
Lebensmittel, die empfindlich auf Wärme reagieren, sind nicht unbedingt die beste Wahl.
Das gilt besonders für Produkte, die kühl, trocken oder temperaturstabil gelagert werden müssen.
Der Schrank ist daher eher für Küchenutensilien als für empfindliche Lebensmittel geeignet.
Nicht jede Lebensmittelvorräte gehören dorthin
Man könnte denken, der Schrank sei ideal für Lebensmittel, die sonst keinen Platz finden.
Aber hier sollte man vorsichtig sein.
Wenn der Bereich regelmäßig warm wird, kann das für bestimmte Lebensmittel ungünstig sein.
Besonders empfindliche Produkte sollten entsprechend ihren Lagerhinweisen aufbewahrt werden.
Bei Unsicherheit ist ein kühlerer und geeigneterer Vorratsschrank die bessere Wahl.
Mehl, Schokolade und andere empfindliche Produkte
Auch bei trockenen Lebensmitteln sollte man die Lagerbedingungen berücksichtigen.
Schokolade kann beispielsweise bei höheren Temperaturen ihre Qualität verändern.
Andere Produkte können empfindlich gegenüber Wärme oder Feuchtigkeit sein.
Deshalb sollte man den Schrank über dem Kühlschrank nicht automatisch als Vorratskammer betrachten.
Staub ist ebenfalls ein Thema
Da der Schrank relativ hoch liegt und häufig nicht täglich geöffnet wird, können sich dort Staub und Fettablagerungen sammeln.
Das gilt besonders in Küchen, in denen regelmäßig gebraten wird.
Fett kann sich mit Staub verbinden und eine klebrige Schicht bilden.
Deshalb sollten Gegenstände, die dort gelagert werden, entweder regelmäßig gereinigt oder in geschlossenen Behältern aufbewahrt werden.
Sauberkeit macht einen großen Unterschied
Bevor Sie den Schrank neu organisieren, sollten Sie ihn vollständig ausräumen.
Wischen Sie die Innenflächen gründlich aus.
Überprüfen Sie Ecken und Kanten.
Achten Sie auf Staub, Krümel oder Fett.
Wenn Sie schon dabei sind, können Sie auch kontrollieren, ob irgendwo Feuchtigkeit oder andere ungewöhnliche Spuren vorhanden sind.
Erst danach sollten die Gegenstände wieder eingeräumt werden.
Die Drei-Zonen-Methode
Eine einfache Methode besteht darin, den Schrank in drei Bereiche aufzuteilen.
Zone 1: Häufiger benötigt
Diese Dinge sollten möglichst vorne und gut erreichbar liegen.
Zone 2: Gelegentlich benötigt
Diese Gegenstände können weiter hinten oder höher gelagert werden.
Zone 3: Sehr selten benötigt
Saisonale Gegenstände und selten verwendete Geräte können ganz nach hinten.
So vermeiden Sie, dass Sie jedes Mal den gesamten Schrank durchsuchen müssen.
Verwenden Sie die Tiefe des Schranks richtig
Viele Menschen nutzen nur die Vorderseite eines Schranks.
Der hintere Bereich bleibt dagegen oft unübersichtlich.
Wenn Sie Behälter verwenden, können Sie den Platz besser strukturieren.
Eine gute Idee ist es, ähnliche Dinge zusammenzufassen und möglichst wenige verschiedene Kategorien zu verwenden.
Ein Beispiel für eine gut organisierte Aufteilung
Stellen Sie sich einen Schrank über dem Kühlschrank vor.
Links könnten sich selten verwendete Küchengeräte befinden.
In der Mitte könnten Backformen und große Schüsseln stehen.
Rechts könnten Servierplatten und saisonale Gegenstände liegen.
Kleinere Dinge könnten in beschrifteten Boxen aufbewahrt werden.
Dadurch hat jeder Bereich eine Funktion.
Nutzen Sie den Platz nicht als „Schrottschrank“
Das ist vielleicht die wichtigste Regel überhaupt.
Ein Schrank wird schnell unübersichtlich, wenn man dort einfach alles hineinlegt, für das man momentan keinen anderen Platz findet.
Dann landet dort irgendwann:
eine alte Pfanne,
ein kaputter Mixer,
eine halbleere Verpackung,
ein unbekanntes Küchengerät,
ein Geschenk,
das man nie benutzt hat,
und irgendein Gegenstand, von dem niemand mehr weiß, warum er überhaupt dort liegt.
Das ist keine Organisation.
Das ist nur verstecktes Chaos.
Fragen Sie sich bei jedem Gegenstand:
Benutze ich ihn noch?
Wenn die Antwort nein lautet, muss er nicht unbedingt den wertvollen Stauraum belegen.
Dann folgt die zweite Frage:
Benutze ich ihn wenigstens gelegentlich?
Wenn ja, kann der Schrank über dem Kühlschrank geeignet sein.
Wenn nein, sollten Sie überlegen, ob Sie ihn überhaupt behalten möchten.
Entrümpeln schafft mehr Platz als jeder Organizer
Bevor Sie neue Boxen kaufen, sollten Sie den Inhalt überprüfen.
Vielleicht benötigen Sie gar keinen zusätzlichen Stauraum.
Vielleicht besitzen Sie einfach zu viele Dinge.
Es ist erstaunlich, wie viel Platz entsteht, wenn man Gegenstände entfernt, die man seit Jahren nicht mehr verwendet.
Die Ein-Jahres-Regel
Eine einfache Orientierung kann sein:
Wenn Sie einen Gegenstand seit sehr langer Zeit nicht mehr benutzt haben, überlegen Sie, ob Sie ihn wirklich noch benötigen.
Natürlich gibt es Ausnahmen.
Manche Dinge werden nur sehr selten gebraucht, beispielsweise bestimmte Weihnachtsformen oder großes Festtagsgeschirr.
Aber bei vielen anderen Gegenständen ist die Antwort ziemlich eindeutig.
Sicherheitsaspekt: Stabilität
Wenn Sie einen hohen Schrank organisieren, sollte Sicherheit immer eine Rolle spielen.
Schwere Gegenstände gehören möglichst nach unten oder an einen sicheren Platz.
Leichte Gegenstände können weiter oben liegen.
Nichts sollte so platziert werden, dass es beim Öffnen der Tür herausfallen kann.
Besonders vorsichtig sollte man mit Glas, Keramik und schweren Metallgegenständen sein.
Eine Leiter sollte nicht jedes Mal notwendig sein
Wenn Sie regelmäßig eine Leiter benötigen, um an einen Gegenstand zu kommen, ist dieser Gegenstand wahrscheinlich nicht ideal für diesen Schrank.
Der Bereich eignet sich eher für Dinge, die Sie gelegentlich benötigen.
Für alltägliche Gegenstände ist ein niedrigerer Stauraum besser.
Ein kleiner Tritthocker kann trotzdem hilfreich sein
Für gelegentlichen Zugriff kann ein stabiler Tritthocker praktisch sein.
Er sollte auf einer ebenen Fläche stehen.
Man sollte niemals auf instabile Stühle oder andere improvisierte Gegenstände steigen.
Gerade in der Küche kann ein Sturz schnell zu Verletzungen führen.
Warum Ordnung Zeit spart
Eine organisierte Küche ist nicht nur schöner.
Sie kann auch den Alltag erleichtern.
Wenn Sie genau wissen, wo sich ein bestimmtes Gerät befindet, müssen Sie nicht mehrere Schränke durchsuchen.
Wenn Backformen zusammenliegen, können Sie schneller mit dem Backen beginnen.
Wenn saisonale Gegenstände in einer beschrifteten Box liegen, müssen Sie nicht alles ausräumen.
Ordnung spart dadurch nicht nur Platz.
Sie spart auch Zeit.
Besonders hilfreich für kleine Küchen
In einer kleinen Küche ist jeder Quadratmeter wertvoll.
Wenn der normale Stauraum begrenzt ist, sollte man ungewöhnliche Bereiche sinnvoll nutzen.
Der Schrank über dem Kühlschrank kann dabei eine wichtige Rolle spielen.
Er schafft keinen zusätzlichen Raum.
Aber er ermöglicht eine bessere Verteilung des vorhandenen Raumes.
Der Trick besteht nicht darin, mehr zu besitzen
Das Ziel sollte nicht sein, möglichst viele Dinge unterzubringen.
Das Ziel sollte sein, die vorhandenen Dinge so zu organisieren, dass sie sinnvoll erreichbar sind.
Eine Küche mit zehn gut sortierten Geräten kann praktischer sein als eine Küche mit dreißig Geräten, die überall verteilt liegen.
Denken Sie in Kategorien
Statt einzelne Gegenstände zu betrachten, denken Sie in Gruppen.
Zum Beispiel:
Backen
Kochen
Servieren
Saisonales
Küchengeräte
Spezialzubehör
Diese Kategorien erleichtern die Organisation.
Ein Beispiel: Die Backbox
Sie könnten eine stabile Box für Backzubehör verwenden.
Darin könnten liegen:
- Spritzbeutel
- spezielle Ausstechformen
- selten verwendete Backutensilien
- Dekorationszubehör
- kleine Backformen
Die Box wird beschriftet und in den hohen Schrank gestellt.
Wenn Sie backen möchten, nehmen Sie einfach die gesamte Box heraus.
Das ist wesentlich einfacher, als zehn einzelne Gegenstände zusammensuchen zu müssen.
Ein Beispiel: Die Festtagsbox
Eine weitere Box könnte für besondere Anlässe reserviert werden.
Darin könnten sich befinden:
- festliche Servietten
- besondere Tischdekoration
- selten verwendete Servierutensilien
- spezielle Formen
- saisonale Küchenaccessoires
Einmal im Jahr nehmen Sie die Box heraus.
Den Rest des Jahres muss sie nicht im Weg stehen.
Denken Sie auch an große Servierplatten
Große Platten sind ein klassisches Küchenproblem.
Sie werden häufig benötigt, aber nicht täglich.
Deshalb können sie im hohen Schrank sehr gut aufgehoben sein.
Achten Sie darauf, sie so zu stapeln, dass sie nicht kippen oder beschädigt werden.
Was ist mit Gläsern?
Selten verwendete Gläser können dort ebenfalls gelagert werden.
Allerdings sollte man bei Glas besonders auf Sicherheit achten.
Wenn Sie die Gläser hoch oben stapeln, besteht beim Herausnehmen ein höheres Risiko, dass eines herunterfällt.
Deshalb sind stabile Boxen oder sichere Trennsysteme sinnvoll.
Was ist mit Tellern?
Normale Alltagsteller sollten eher in einem niedrigeren Schrank bleiben.
Wenn Sie jedoch besonderes Geschirr nur für Weihnachten oder große Familienfeiern besitzen, kann der hohe Schrank dafür geeignet sein.
So bleibt Ihr alltäglicher Stauraum frei.
Der Kühlschrank selbst sollte ebenfalls berücksichtigt werden
Bevor Sie den Schrank organisieren, lohnt sich ein Blick auf die Umgebung.
Ist der Kühlschrank richtig belüftet?
Gibt es genügend Abstand zu den vorgesehenen Bereichen?
Blockieren Gegenstände möglicherweise Lüftungsöffnungen?
Das sollte nicht passieren.
Die genaue Konstruktion hängt vom jeweiligen Kühlschrank und der Küche ab.
Niemals Lüftungsöffnungen blockieren
Wenn sich in der Umgebung des Kühlschranks Lüftungsöffnungen befinden, sollten diese frei bleiben.
Ein Kühlschrank muss Wärme abgeben können.
Eine schlechte Wärmeabfuhr kann die Effizienz beeinträchtigen und den Betrieb erschweren.
Deshalb sollte man nicht einfach jeden verfügbaren Bereich mit Gegenständen zustellen.
Einmal im Jahr komplett ausräumen
Auch ein gut organisierter Schrank kann mit der Zeit wieder chaotisch werden.
Deshalb lohnt es sich, ihn regelmäßig komplett auszuräumen.
Nehmen Sie alles heraus.
Reinigen Sie den Schrank.
Überprüfen Sie die Gegenstände.
Entfernen Sie Dinge, die nicht mehr benötigt werden.
Ordnen Sie anschließend alles neu.
Das dauert meistens weniger lange, als man denkt.
Die wichtigste Frage lautet: „Wie oft benutze ich es?“
Diese einfache Frage kann Ihre gesamte Küche verändern.
Wenn Sie etwas täglich verwenden, sollte es leicht erreichbar sein.
Wenn Sie etwas einmal pro Monat verwenden, kann es weiter oben liegen.
Wenn Sie etwas einmal pro Jahr verwenden, kann es in einer saisonalen Box verschwinden.
Wenn Sie etwas seit fünf Jahren nicht verwendet haben, sollten Sie sich fragen, ob Sie es überhaupt noch brauchen.
Nutzen Sie den Schrank mit einem System
Eine gut organisierte Küche entsteht nicht zufällig.
Sie basiert auf einem einfachen Prinzip:
Häufig verwendet = leicht erreichbar.
Gelegentlich verwendet = weiter oben oder hinten.
Selten verwendet = hoch oder saisonal lagern.
Nicht verwendet = aussortieren.
Wenn Sie sich an diese Regel halten, wird der Schrank über dem Kühlschrank plötzlich sehr viel sinnvoller.


