Schokoladen-Kirsch-Kekse mit weißer Schokoladencreme – Edles Gebäck wie vom Konditor
Diese köstlichen Schokoladen-Kirsch-Kekse sind ein echter Genuss für alle, die Schokolade und fruchtige Füllungen lieben. Sie bestehen aus einem zarten, schokoladigen Mürbeteig, einer cremigen Füllung aus weißer Kuvertüre und Sahne sowie einer fruchtigen Schicht Kirschkonfitüre. Zum Abschluss werden die kleinen Gebäcke mit dunkler Schokolade überzogen und erhalten dadurch eine besonders edle Optik.
Die Kombination aus herber Zartbitterschokolade, süßer weißer Schokoladencreme und fruchtigen Kirschen macht diese Kekse zu etwas ganz Besonderem. Sie passen wunderbar auf den Plätzchenteller, zum Nachmittagskaffee oder als selbst gemachtes Geschenk aus der Küche. Auch auf einer festlichen Dessertplatte machen sie eine hervorragende Figur.
Obwohl die Kekse aussehen, als kämen sie direkt aus einer Konditorei, lassen sie sich mit wenigen Zutaten zu Hause zubereiten. Wichtig ist vor allem, die weiße Schokoladencreme rechtzeitig abzukühlen und den Keksen genügend Zeit zum Festwerden zu geben.
Warum du diese Schokoladen-Kirsch-Kekse lieben wirst
- Dreifacher Schokoladengenuss: Kakao im Teig, weiße Kuvertüre in der Creme und dunkle Schokolade als Überzug.
- Fruchtige Füllung: Kirschkonfitüre sorgt für eine angenehme fruchtige Note.
- Zarte Konsistenz: Der schokoladige Mürbeteig bildet einen feinen Kontrast zur cremigen Füllung.
- Festliche Optik: Die glänzende Schokoladenhülle macht die Kekse besonders hübsch.
- Ideal zum Verschenken: In einer dekorativen Dose oder kleinen Pralinenschachtel sind sie ein liebevolles Mitbringsel.
- Gut vorzubereiten: Die Creme und die fertigen Kekse benötigen Kühlzeit, sodass sich die Zubereitung gut planen lässt.
Zutaten für die Schokoladen-Kirsch-Kekse
Für den Schokoladen-Mürbeteig
- 100 g Weizenmehl Type 405
- 100 g Butter
- 50 g Puderzucker
- 25 g Backkakao
Für die weiße Schokoladencreme
- 250 g weiße Kuvertüre
- 100 ml Schlagsahne
Für die Kirschfüllung
- 200 g Kirschkonfitüre
- Optional: Sauerkirschen aus dem Glas, gut abgetropft
Für den Schokoladenüberzug
– 200 g Zartbitterkuvertüre
Welche Zutaten sind besonders wichtig?
Butter: Verwende Butter mit guter Qualität. Für den Mürbeteig sollte sie kühl und in kleine Stücke geschnitten sein, damit sich die Zutaten gut verbinden.
Backkakao: Ungesüßter Backkakao sorgt für einen intensiven Schokoladengeschmack und gleicht die Süße der Creme und der Konfitüre aus.
Weiße Kuvertüre: Sie bildet zusammen mit der Sahne eine cremige Ganache. Da weiße Schokolade empfindlich auf zu hohe Temperaturen reagiert, sollte sie langsam geschmolzen werden.
Kirschkonfitüre: Eine fruchtige Konfitüre mit leicht säuerlicher Note passt besonders gut zur süßen weißen Schokolade. Wenn sie sehr stückig ist, kannst du sie vor dem Füllen glatt rühren.
Zartbitterkuvertüre: Sie verleiht den Keksen einen intensiven Schokoladenüberzug und sorgt für einen schönen Kontrast zur süßen Füllung.
Zubereitungszeit und Backtemperatur
Vorbereitung
Etwa 30–40 Minuten
Backtemperatur
180 °C Ober-/Unterhitze
Backzeit
Etwa 10 Minuten pro Blech
Kühlzeit
Zusätzlich mehrere Stunden einplanen
Die gesamte Dauer hängt davon ab, wie lange die weiße Schokoladencreme abkühlen muss und wie schnell die Kekse nach dem Füllen und Überziehen fest werden. Die genaue Stückzahl hängt vom Durchmesser der ausgestochenen Kreise ab.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: So gelingen die Schokoladen-Kirsch-Kekse

Schritt 1: Den Schokoladen-Mürbeteig zubereiten
Gib das Weizenmehl Type 405, den Puderzucker und den Backkakao in eine große Schüssel. Vermische die trockenen Zutaten gründlich, damit sich der Kakao gleichmäßig verteilt und später keine hellen Mehlstellen im Teig entstehen.
Schneide die Butter in kleine Stücke und füge sie hinzu. Verknete alles mit den Händen oder den Knethaken eines Handrührgeräts, bis ein gleichmäßiger, glatter Mürbeteig entsteht.
Arbeite zügig, denn die Butter sollte nicht zu warm werden. Der Teig muss zusammenhalten und sich ausrollen lassen, ohne stark zu kleben.
Falls er sehr weich ist, forme ihn zu einer flachen Scheibe, wickle ihn ein und stelle ihn für etwa 20–30 Minuten in den Kühlschrank. Das erleichtert das Ausrollen und hilft den Keksen, beim Backen ihre Form zu behalten.
Schritt 2: Den Backofen vorheizen und den Teig ausrollen
Heize den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vor. Lege ein Backblech mit Backpapier aus.
Bestäube die Arbeitsfläche bei Bedarf ganz leicht mit Mehl. Rolle den gekühlten Schokoladenteig gleichmäßig aus. Eine Dicke von ungefähr 3–4 mm ist ein guter Ausgangspunkt für zarte Kekse, die sich später gut füllen lassen.
Steche mit einem kleinen runden Ausstecher Kreise aus. Du kannst dafür einen Plätzchenausstecher oder ein kleines Glas mit sauberem Rand verwenden.
Lege die Teigkreise mit etwas Abstand auf das vorbereitete Backblech. Sammle Teigreste, verknete sie kurz und rolle sie erneut aus. Wenn der Teig dabei zu weich wird, stelle ihn noch einmal kurz kühl.
Schritt 3: Die Kekse backen
Schiebe das Backblech in den vorgeheizten Ofen und backe die Kekse ungefähr zehn Minuten.
Die genaue Backzeit hängt von ihrer Größe und Dicke ab. Da der Teig durch den Kakao ohnehin dunkel ist, solltest du dich nicht allein an der Farbe orientieren. Die Kekse sollen ihre Form behalten und am Rand fest wirken.
Nimm das Blech aus dem Ofen und lasse die Kekse zunächst einige Minuten darauf liegen. Direkt nach dem Backen sind sie noch empfindlich und können leicht brechen.
Anschließend setzt du sie vorsichtig auf ein Kuchengitter und lässt sie vollständig auskühlen, bevor du mit dem Füllen beginnst.
Wichtig: Fülle die Kekse erst, wenn sie komplett abgekühlt sind. Wärme würde die weiße Schokoladencreme und die Kirschkonfitüre unnötig weich machen.
Schritt 4: Die weiße Schokoladencreme vorbereiten
Hacke die weiße Kuvertüre möglichst fein und gib sie in eine hitzebeständige Schüssel.
Erhitze die Schlagsahne in einem kleinen Topf, bis sie heiß ist und kurz davorsteht, aufzukochen. Nimm den Topf vom Herd und gieße die heiße Sahne über die weiße Kuvertüre.
Lasse die Mischung etwa eine Minute stehen. Rühre anschließend langsam von der Mitte aus, bis die Schokolade vollständig geschmolzen ist und eine glatte, glänzende Creme entsteht.
Falls noch einzelne Stückchen übrig sind, kannst du die Schüssel kurz über ein warmes Wasserbad stellen und vorsichtig weiterrühren. Achte darauf, dass kein Wasser in die Schokolade gelangt.
Decke die Creme ab und stelle sie in den Kühlschrank, bis sie deutlich abgekühlt und dickflüssiger geworden ist.
Je nach Schokolade und Kühlschrank kann das einige Stunden dauern. Kontrolliere die Konsistenz zwischendurch: Die Creme soll sich später auf die Kekse geben lassen, ohne sofort davonzulaufen.
Tipp: Wenn du die Creme später mit einem Spritzbeutel auftragen möchtest, sollte sie ausreichend fest, aber noch geschmeidig sein. Ist sie nach dem Kühlen sehr hart, lasse sie kurz bei Raumtemperatur stehen und rühre sie vorsichtig glatt.
Schritt 5: Die Kirschkonfitüre vorbereiten
Rühre die Kirschkonfitüre in einer kleinen Schüssel glatt. Falls sie sehr fest ist, kannst du sie kurz bei Raumtemperatur stehen lassen.
Wenn die Konfitüre große Fruchtstücke enthält, kannst du sie nach Wunsch leicht zerdrücken oder durch ein Sieb streichen. So lässt sie sich gleichmäßiger verteilen.
Möchtest du die Kekse mit ganzen Sauerkirschen aus dem Glas verzieren oder füllen, gieße die Kirschen in ein Sieb und lasse sie gründlich abtropfen. Tupfe sie anschließend vorsichtig mit Küchenpapier trocken.
Das ist wichtig, denn überschüssige Flüssigkeit kann die Schokoladencreme verdünnen und das Festwerden der Füllung erschweren.
Schritt 6: Die Kekse mit weißer Schokoladencreme füllen
Lege die vollständig ausgekühlten Kekse auf eine saubere Arbeitsfläche.
Verteile auf jedem Keks eine kleine Portion der gekühlten weißen Schokoladencreme. Das funktioniert mit einem Teelöffel oder, für ein gleichmäßigeres Ergebnis, mit einem Spritzbeutel.
Lasse am Rand etwas Platz, damit die Creme beim späteren Auflegen und Überziehen nicht zu stark herausgedrückt wird.
Gib anschließend eine kleine Menge Kirschkonfitüre in die Mitte der Creme. Drücke sie nicht zu tief hinein, damit sich die beiden Füllungen möglichst gut ergänzen und nicht vollständig vermischen.
Wenn du Sauerkirschen verwendest, kannst du eine gut abgetropfte Kirsche als zusätzliche fruchtige Füllung einsetzen. Achte darauf, dass die Kekse dadurch nicht zu hoch werden und sich später noch gut mit Schokolade überziehen lassen.
Schritt 7: Die gefüllten Kekse kalt stellen
Stelle die gefüllten Kekse auf einem Tablett für eine Weile in den Kühlschrank.
Durch die Kühlung wird die weiße Schokoladencreme fester. Dadurch bleibt die Füllung beim Überziehen besser an ihrem Platz.
Achte darauf, die Kekse auf einer ebenen Fläche zu lagern, damit die Creme nicht seitlich wegrutscht. Wenn du mehrere Lagen benötigst, lege Backpapier zwischen die einzelnen Ebenen und vermeide Druck auf die Füllung.
Schritt 8: Die Zartbitterkuvertüre schmelzen
Hacke die Zartbitterkuvertüre in kleine Stücke und gib sie in eine hitzebeständige Schüssel.
Schmelze sie über einem warmen Wasserbad. Das Wasser sollte nicht stark kochen, und der Schüsselboden darf das Wasser möglichst nicht berühren. Rühre regelmäßig, bis die Kuvertüre glatt und flüssig ist.
Achte darauf, dass kein Wasser oder Wasserdampf in die Schokolade gelangt. Schon kleine Mengen Wasser können dazu führen, dass die Kuvertüre dick und klumpig wird.
Nimm die Schüssel vom Wasserbad und lasse die Kuvertüre etwas abkühlen, damit sie beim Überziehen nicht zu heiß ist.
Für eine besonders glänzende und knackige Oberfläche kann die Kuvertüre fachgerecht temperiert werden. Wenn du eine unkomplizierte Variante bevorzugst, reicht vorsichtiges Schmelzen aus; das Ergebnis kann dann allerdings etwas weniger glänzend oder knackig werden.
Schritt 9: Die Kekse mit Schokolade überziehen
Nimm die gekühlten Kekse aus dem Kühlschrank. Tauche sie vorsichtig in die geschmolzene Zartbitterkuvertüre oder verteile die Schokolade mit einem Löffel darüber.
Du kannst die Kekse vollständig überziehen oder nur die Oberseite und die Ränder mit Schokolade bedecken. Ein vollständiger Überzug schützt die Füllung und sorgt für eine besonders pralinenartige Optik.
Lasse überschüssige Schokolade abtropfen. Setze die Kekse anschließend auf Backpapier oder eine geeignete Unterlage.
Wenn du möchtest, kannst du die Oberfläche dekorieren, solange die Kuvertüre noch weich ist – zum Beispiel mit einem kleinen Schokoladenmuster oder einem Stück gut abgetropfter Sauerkirsche.
Schritt 10: Die Schokolade fest werden lassen
Stelle die überzogenen Kekse kühl, bis die Zartbitterkuvertüre vollständig fest geworden ist.
Vermeide es, die Kekse zu bewegen, solange die Schokoladenhülle noch weich ist. Andernfalls können unschöne Spuren entstehen oder die Füllung verrutschen.
Sobald die Schokolade fest ist, kannst du die Kekse vorsichtig vom Backpapier lösen und auf einer Platte oder in einer Gebäckdose anrichten.
Für ein besonders schönes Ergebnis kannst du die fertigen Kekse vor dem Servieren einige Minuten bei kühler Raumtemperatur stehen lassen. So kommt das Aroma der Schokolade und der fruchtigen Füllung besser zur Geltung.
Die besten Tipps für perfekte Schokoladen-Kirsch-Kekse
Den Mürbeteig gut kühlen
Ist der Teig zu weich, lässt er sich schwer ausrollen und die Kekse können ihre Form verlieren. Eine kurze Kühlzeit macht ihn leichter zu verarbeiten.
Die Ganache ausreichend abkühlen lassen
Die Creme sollte nicht flüssig sein, wenn du sie auf die Kekse gibst. So bleibt die Füllung an Ort und Stelle und lässt sich sauber verarbeiten.
Kirschen gut abtropfen lassen
Flüssigkeit aus dem Kirschglas kann die Creme weich machen. Tupfe die Früchte deshalb vor dem Füllen gründlich trocken.
Beim Schokoladenüberzug Geduld haben
Lasse die Kuvertüre langsam fest werden und vermeide es, die Kekse währenddessen zu bewegen. Dadurch wird die Oberfläche gleichmäßiger.
Leckere Variationen des Rezepts
1. Schokoladen-Kirsch-Kekse mit ganzen Sauerkirschen
Für eine besonders fruchtige Variante kannst du in die Mitte der weißen Schokoladencreme eine kleine, gut abgetropfte Sauerkirsche setzen. Die leichte Säure der Frucht passt wunderbar zur süßen Ganache.
Verwende möglichst kleine Kirschen, damit die Füllung nicht zu hoch wird und die Kekse später gut überzogen werden können.
2. Kekse mit Himbeerfüllung
Wenn du keine Kirschen verwenden möchtest, kannst du die Kirschkonfitüre durch Himbeerkonfitüre ersetzen. Die fruchtige Säure der Himbeeren bildet einen schönen Kontrast zur weißen Schokolade.
Für eine glatte Füllung eignet sich Konfitüre ohne größere Kerne besonders gut.
3. Orangen-Schokoladen-Kekse
Eine dünne Schicht Orangenmarmelade sorgt für ein frisches Zitrusaroma. Besonders gut passt diese Variante zu dunkler Schokolade.
Wenn du magst, kannst du etwas fein abgeriebene Bio-Orangenschale in den Mürbeteig geben. Verwende sie sparsam, damit die Orange nicht zu dominant wird.
4. Mit gehackten Nüssen
Für mehr Biss kannst du fein gehackte Haselnüsse oder Mandeln auf die noch feuchte Schokoladenhülle streuen. Die Nüsse passen geschmacklich hervorragend zu Kakao und Zartbitterschokolade.
Achte darauf, die Nüsse nur in einer dünnen Schicht aufzutragen, damit die Kekse gut in einer Dose aufbewahrt werden können.
5. Festliche Kekse mit Schokoladenmuster
Wenn die Zartbitterkuvertüre fest geworden ist, kannst du etwas geschmolzene weiße Kuvertüre darüberträufeln. Dadurch entsteht ein dekoratives Muster, das besonders auf einer festlichen Gebäckplatte schön aussieht.
Alternativ kannst du die Kekse mit kleinen Schokoladenstreifen oder wenigen getrockneten Fruchtstückchen verzieren.
So servierst du die Schokoladen-Kirsch-Kekse
Diese gefüllten Kekse sind vielseitig und passen zu vielen Anlässen.
- Zum Nachmittagskaffee: Serviere sie mit Kaffee, Cappuccino oder schwarzem Tee.
- Auf dem Plätzchenteller: Zusammen mit Vanillekipferln, Butterplätzchen und anderen Schokoladenkeksen bringen sie Abwechslung auf die Gebäckplatte.
- Als Dessert: Ein oder zwei Kekse passen wunderbar zu einer Kugel Vanilleeis oder etwas frischen Beeren.
- Als Geschenk: Lege die vollständig festen Kekse in kleine Papierförmchen und verpacke sie in einer stabilen Gebäckdose.
- Für Feiern: Auf einer Dessertplatte sehen die schokoladenüberzogenen Kekse besonders elegant aus.
Da die Füllung aus Sahne und weißer Schokolade besteht, sollten die Kekse nicht über längere Zeit ungekühlt auf einem Buffet stehen.
Aufbewahrung und Haltbarkeit
Im Kühlschrank: Bewahre die fertigen Kekse in einem gut verschlossenen Behälter im Kühlschrank auf. Wegen der Sahne-Ganache ist eine gekühlte Lagerung die sicherere Wahl. Verbrauche sie am besten innerhalb von etwa drei bis vier Tagen und achte darauf, dass sie durchgehend gekühlt bleiben.
Vor dem Servieren: Nimm die gewünschte Menge kurz vor dem Servieren aus dem Kühlschrank. Einige Minuten bei kühler Raumtemperatur reichen häufig aus, damit sich die Aromen besser entfalten. Vermeide jedoch, die Kekse lange in warmer Umgebung stehen zu lassen.
Einfrieren: Das Einfrieren ist grundsätzlich möglich, kann aber die Konsistenz der Creme und den Glanz der Schokolade beeinflussen. Wenn du die Kekse einfrieren möchtest, verpacke sie luftdicht und lege Backpapier zwischen die Lagen. Taue sie langsam im Kühlschrank auf.
Wichtig: Wenn sich Kondenswasser auf der Schokoladenoberfläche bildet, kann sie matt oder fleckig werden. Deshalb solltest du die Kekse beim Auftauen möglichst verpackt lassen, bis sie sich der Kühlschranktemperatur angenähert haben.
Häufig gestellte Fragen
Kann ich die Kekse einen Tag vorher zubereiten?
Ja, das ist sogar praktisch. Du kannst die Kekse backen, die weiße Schokoladencreme vorbereiten und die fertigen Kekse am Vortag füllen und überziehen. Bewahre sie anschließend gut verschlossen im Kühlschrank auf.
Warum ist meine weiße Schokoladencreme zu flüssig?
Die Creme braucht ausreichend Kühlzeit, um fester zu werden. Außerdem können unterschiedliche Kuvertüren verschieden reagieren. Stelle die Creme länger kalt und kontrolliere sie zwischendurch. Wenn sie nach vollständigem Abkühlen weiterhin sehr flüssig ist, wurde sie möglicherweise zu warm verarbeitet oder das Verhältnis von Sahne zu Schokolade passt nicht zu der verwendeten Kuvertüre.
Was mache ich, wenn der Mürbeteig beim Ausrollen bricht?
Wenn der Teig sehr kalt ist, kann er etwas brüchig sein. Lasse ihn einige Minuten bei Raumtemperatur liegen und knete ihn vorsichtig zusammen. Ist er zu weich und klebrig, hilft dagegen eine weitere kurze Kühlzeit.
Kann ich statt Kirschkonfitüre auch Kirschgelee verwenden?
Ja. Kirschgelee eignet sich gut, wenn du eine glatte, kernfreie Füllung bevorzugst. Es sollte allerdings nicht zu flüssig sein, damit es nicht aus der Creme läuft.
Muss ich die Kuvertüre temperieren?
Nein, für eine einfache Haushaltsvariante ist das nicht zwingend notwendig. Temperieren hilft jedoch, eine glänzende Oberfläche und einen knackigen Bruch zu erreichen. Ohne Temperieren kann die Schokolade nach dem Festwerden etwas matter sein oder bei Temperaturschwankungen graue Schlieren bekommen.
Wie verhindere ich, dass die Schokolade beim Schmelzen klumpt?
Schmelze die Kuvertüre langsam über einem warmen Wasserbad und achte darauf, dass kein Wasser in die Schüssel gelangt. Die Schüssel sollte nicht im kochenden Wasser stehen. Rühre regelmäßig und nimm sie vom Wasserbad, sobald die Schokolade fast vollständig geschmolzen ist.
Kann ich die Kekse ohne Sauerkirschen zubereiten?
Ja. Die Sauerkirschen sind optional. Die Kombination aus weißer Schokoladencreme und Kirschkonfitüre reicht bereits für eine fruchtige Füllung aus.
Wie bekomme ich gleichmäßige Kekse?
Verwende einen runden Ausstecher und rolle den Teig möglichst gleichmäßig aus. Wenn alle Kekse ungefähr gleich dick sind, backen sie gleichmäßiger. Für eine saubere Füllung kannst du die weiße Schokoladencreme mit einem Spritzbeutel auftragen.
Fazit: Ein edles Schokoladengebäck mit fruchtigem Kirschkern
Diese Schokoladen-Kirsch-Kekse vereinen alles, was ein besonderes Gebäck ausmacht: zarten Kakaoteig, cremige weiße Schokolade, fruchtige Kirschkonfitüre und einen Überzug aus dunkler Kuvertüre. Die unterschiedlichen Geschmacksrichtungen und Konsistenzen ergänzen sich wunderbar und machen jeden Keks zu einem kleinen Genussmoment.
Auch wenn die Zubereitung aus mehreren Schritten besteht, lohnt sich die Mühe. Wenn du den Teig gut kühlst, die Ganache ausreichend fest werden lässt und beim Überziehen sorgfältig arbeitest, erhältst du wunderschöne Kekse, die nicht nur lecker schmecken, sondern auch optisch beeindrucken.
Bereite sie für eine Feier, zum Kaffee mit Freunden oder als selbst gemachtes Geschenk zu. In einer hübschen Dose verpackt sind sie eine köstliche Überraschung für alle, die Schokolade und Kirschen lieben.
Viel Freude beim Backen und Genießen!

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