Absolut! Der Schneekuchen mit Pudding ist ein zeitloser Klassiker der deutschen Küche, der an verschneite Wintertage und gemütliche Kaffeekränzchen erinnert. Er ist saftig, unkompliziert und kommt immer gut an. Hier ist das ultimative Rezept, das garantiert gelingt.
Schneekuchen mit Pudding: Der saftige Klassiker für den Winter
Dieser Kuchen besteht aus einem lockeren Rührteig, einer cremigen Pudding-Schicht und einer luftig-leichten Baisers-Haube, die ihm den Namen “Schnee”-Kuchen gibt.
Zutaten für eine Springform (26 cm Ø)
Für den Boden:
- 4 Eier (Größe M)
- 150 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
- 125 g weiche Butter
- 125 ml Milch
- 250 g Weizenmehl (Type 405)
- 1 Päckchen Backpulver
- Abgeriebene Schale einer halben Zitrone (ungespritzt)
Für die Pudding-Schicht:
- 1 Päckchen Vanille-Puddingpulver (für 500 ml)
- 500 ml Milch
- 2 EL Zucker
Für die Baiser-Decke (“Schnee”):
- 4 Eiweiß (von den Eiern vom Boden)
- 200 g Zucker
- 1 Päckchen Vanillezucker
Zubereitung Schritt für Schritt
1. Den Boden vorbereiten und backen:
- Den Backofen auf 180°C Ober-/Unterhitze (160°C Umluft) vorheizen. Eine Springform einfetten und den Boden mit Backpapier auslegen.
- Eier, Zucker und Vanillezucker in einer Schüssel ca. 5 Minuten hellcremig und schaumig schlagen.
- Butter und Milch leicht erwärmen (lauwarm, nicht heiß) und unter die Eier-Zucker-Masse rühren.
- Mehl mit Backpulver mischen, sieben und zusammen mit der Zitronenschale nur kurz unterrühren, bis ein glatter Teig entsteht.
- Den Teig in die vorbereitete Form füllen und 15 Minuten vorbacken. Der Teig muss noch nicht durch sein. Herausnehmen und etwas abkühlen lassen. Den Ofen eingeschaltet lassen.
2. Den Pudding kochen:
- Während der Boden vorbackt, den Pudding zubereiten. Dafür 500 ml Milch mit 2 EL Zucker und dem Puddingpulver gemäß Packungsanleitung kochen, bis eine dickliche Creme entsteht.
- Den heißen Pudding sofort auf dem vorgebackenen Boden verteilen und glatt streichen.
3. Das Baiser (Schnee) zubereiten und den Kuchen fertig backen:
- Die 4 Eiweiß in einer absolut fettfreien Schüssel steif schlagen.
- Zucker und Vanillezucker nach und nach einrieseln lassen und weiter schlagen, bis der Eischnee glänzend und fest ist und der Zucker sich fast aufgelöst hat.
- Die Baiser-Masse auf den heißen Pudding häufen und mit einem Teigschaber dekorativ wellig verteilen.
- Den Kuchen sofort wieder in den Ofen schieben und bei 160°C Umluft weitere 20-25 Minuten backen, bis das Baiser schön goldbraun ist.
4. Abkühlen lassen – die Geduldsprobe:
- Den Kuchen komplett in der geöffneten Form auf einem Gitter auskühlen lassen. Das ist sehr wichtig, damit sich die Pudding-Schicht setzen kann und der Kuchen nicht zusammenfällt.
- Erst dann den Rand der Springform lösen und den Kuchen vorsichtig anrichten.
Warum dieser Kuchen im Winter ein Muss ist:
- Perfekte Kombination: Der saftige Boden, die cremige Puddingmitte und die luftig-süße Baiser-Decke sind einfach unschlagbar.
- Großer Auftritt: Sieht spektakulär aus, schmeckt aber ganz nach vertrautem, hausgemachtem Comfort Food.
- Ideale Resteverwertung: Sie verwenden die Eigelb für den Boden und die Eiweiß für die Decke – es bleibt nichts übrig!
Wichtige Tipps für das Gelingen:
- Pudding muss heiß: Der Pudding muss heiß auf den Boden kommen, damit sich die Schichten gut verbinden.
- Baiser sofort verarbeiten: Sobald der Eischnee steif ist, sollte er sofort auf den Kuchen kommen und zurück in den Ofen.
- Nicht aufschneiden, solange er warm ist: Der Kuchen muss wirklich vollständig ausgekühlt sein, sonst läuft die Pudding-Schicht Gefahr, auszulaufen.
Variation: Für eine fruchtige Note können Sie vor dem Pudding eine Schicht Mandarinen aus der Dose (abgetropft) oder TK-Himbeeren auf dem Boden verteilen.
Guten Appetit und genießen Sie diesen Stückchen Winterzauber!



