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Saftiger Apfel-Kürbis-Gugelhupf mit Schmand und Zimt-Pekannuss-Swirls

Saftiger Apfel-Kürbis-Gugelhupf mit Schmand und Zimt-Pekannuss-Swirls

Dieser saftige Apfel-Kürbis-Gugelhupf ist ein wunderbar aromatischer Kuchen für gemütliche Herbsttage. Die Kombination aus feinem Kürbispüree, frischen Apfelstückchen, cremigem Schmand und einer köstlichen Zimt-Pekannuss-Füllung macht ihn besonders saftig und verleiht ihm ein herrlich würziges Aroma.

Schon beim Backen verbreitet sich ein wunderbarer Duft nach Zimt, Muskat und Vanille in der Küche. Im Inneren versteckt sich eine knusprig-nussige Schicht aus Pekannüssen, braunem Zucker und Zimt, die beim Anschneiden für einen schönen Kontrast zum weichen Kuchenteig sorgt.

Abgerundet wird der Gugelhupf mit einer feinen Ahornsirupglasur. Sie verleiht dem Kuchen eine angenehme Süße und passt hervorragend zu den herbstlichen Zutaten.

Das Rezept ist unkompliziert und eignet sich auch für Backanfänger. Der Kuchen lässt sich wunderbar vorbereiten und schmeckt zum Nachmittagskaffee, am Wochenende oder als süßer Abschluss eines festlichen Herbstessens.

Zutaten für einen Apfel-Kürbis-Gugelhupf

Die Mengen sind für eine Gugelhupfform mit etwa 2–2,5 Litern Fassungsvermögen (10–12 Cups) ausgelegt.

Für den Kürbis-Apfel-Rührteig

  • 310 g Weizenmehl Type 405
  • 240 g Kürbispüree
  • 1 mittelgroßer Apfel
  • 170 g weiche Butter
  • 200 g Zucker
  • 100 g brauner Zucker
  • 3 Eier (Größe M)
  • 180 g Schmand
  • 2 TL Vanilleextrakt
  • 1 TL Backpulver
  • ½ TL Natron
  • 1½ TL gemahlener Zimt
  • ½ TL gemahlene Muskatnuss
  • ¼ TL gemahlener Ingwer
  • ½ TL Salz

Für die Zimt-Pekannuss-Füllung

  • 85 g Pekannüsse, grob gehackt
  • 65 g brauner Zucker
  • 1½ TL gemahlener Zimt
  • 2 EL geschmolzene Butter
  • 1 EL Weizenmehl Type 405

Für die optionale Ahornsirupglasur

  • 120 g Puderzucker
  • 2 EL reiner Ahornsirup
  • 1–2 EL Milch
  • 1 Prise Zimt

Zubereitung – Schritt für Schritt

1. Backofen und Gugelhupfform vorbereiten

Den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Eine Gugelhupfform mit einem Fassungsvermögen von etwa 2–2,5 Litern großzügig mit weicher Butter einfetten. Achte darauf, auch die Vertiefungen und den inneren Mittelrand sorgfältig zu bestreichen.

Anschließend die Form mit etwas Mehl ausstäuben. Überschüssiges Mehl vorsichtig ausklopfen.

Dieser Schritt ist besonders wichtig, damit sich der fertige Kuchen später problemlos aus der Form lösen lässt.

2. Zimt-Pekannuss-Füllung zubereiten

Zuerst die Pekannüsse grob hacken. Sie sollten noch etwas Struktur behalten, damit sie später im Kuchen angenehm knackig sind.

Die gehackten Pekannüsse in eine kleine Schüssel geben.

Braunen Zucker, gemahlenen Zimt, geschmolzene Butter und einen Esslöffel Mehl hinzufügen.

Alles mit einer Gabel vermischen, bis eine leicht krümelige Masse entsteht.

Die Mischung sollte nicht zu flüssig sein. Sie bildet später die aromatische Zimt-Nuss-Schicht im Inneren des Gugelhupfs.

Die fertige Füllung beiseitestellen.

3. Trockene Zutaten vermischen

Das Weizenmehl Type 405 in eine mittelgroße Schüssel sieben.

Backpulver, Natron, Zimt, Muskatnuss, gemahlenen Ingwer und Salz hinzufügen.

Alle Zutaten mit einem Schneebesen gründlich vermischen, damit sich die Gewürze gleichmäßig verteilen.

Die Mehlmischung anschließend beiseitestellen.

Gerade die Kombination aus Zimt, Muskat und Ingwer sorgt für das typische warme Herbstaroma dieses Kuchens.

4. Butter und Zucker cremig aufschlagen

Die weiche Butter in eine große Rührschüssel geben.

Den weißen Zucker und den braunen Zucker hinzufügen.

Alles mit dem Handmixer oder einer Küchenmaschine etwa 3–4 Minuten aufschlagen, bis eine helle, luftige und cremige Masse entsteht.

Die Butter sollte weich sein, aber nicht geschmolzen. Durch das gründliche Aufschlagen erhält der Kuchen eine angenehm lockere Struktur.

5. Eier einzeln unterrühren

Nun die Eier einzeln zur Butter-Zucker-Mischung geben.

Nach jeder Zugabe kurz weiterrühren, bis sich das Ei gut mit der Masse verbunden hat.

Anschließend Kürbispüree, Schmand und Vanilleextrakt hinzufügen.

Alles zu einer glatten, cremigen Masse verrühren.

Der Schmand sorgt für eine angenehme Frische und macht den Gugelhupf besonders saftig. Das Kürbispüree verleiht ihm seine schöne Farbe und eine weiche Konsistenz.

6. Mehlmischung unterheben

Die vorbereitete Mehl-Gewürz-Mischung nach und nach zur feuchten Masse geben.

Alles vorsichtig mit einem Teigschaber oder auf niedriger Mixerstufe verrühren, bis gerade keine trockenen Mehlstellen mehr zu sehen sind.

Den Teig nicht zu lange bearbeiten. Zu intensives Rühren kann dazu führen, dass der Kuchen später kompakter wird.

7. Apfel vorbereiten und unterheben

Den Apfel schälen, das Kerngehäuse entfernen und das Fruchtfleisch in kleine Würfel schneiden.

Die Apfelstückchen gleichmäßig im Teig verteilen und vorsichtig unterheben.

Am besten eignen sich leicht säuerliche Apfelsorten, da sie einen schönen Kontrast zur Süße des Kuchens bilden. Sorten wie Boskoop, Elstar oder Braeburn passen besonders gut.

8. Gugelhupf schichten

Jetzt wird der Kuchen in die vorbereitete Gugelhupfform gefüllt.

Zuerst ungefähr die Hälfte des Kürbis-Apfel-Teiges in die Form geben und gleichmäßig verteilen.

Anschließend die Zimt-Pekannuss-Mischung vorsichtig darüberstreuen. Achte darauf, dass sie möglichst gleichmäßig verteilt ist.

Danach den restlichen Teig darübergeben und die Oberfläche vorsichtig glatt streichen.

Die Füllung sollte möglichst im Inneren des Kuchens bleiben und nicht direkt an den Außenrändern der Form liegen.

9. Gugelhupf backen

Die Form auf die mittlere Schiene des vorgeheizten Backofens stellen.

Den Kuchen bei 175 °C Ober-/Unterhitze etwa 50–60 Minuten backen.

Nach ungefähr 50 Minuten kannst du eine Stäbchenprobe machen. Dafür ein Holzstäbchen in den Teig stecken, möglichst an einer Stelle ohne die Nussfüllung.

Wenn es sauber oder nur mit wenigen feuchten Krümeln herauskommt, ist der Kuchen fertig.

Bleibt noch flüssiger Teig daran haften, sollte der Gugelhupf einige Minuten länger backen.

10. Kuchen abkühlen lassen und stürzen

Nach dem Backen die Gugelhupfform aus dem Ofen nehmen.

Den Kuchen zunächst 15–20 Minuten in der Form ruhen lassen.

Anschließend vorsichtig auf ein Kuchengitter stürzen. Falls er sich nicht sofort löst, kannst du die Form leicht bewegen oder vorsichtig an den Rändern entlangfahren.

Den Kuchen vollständig auskühlen lassen, bevor du die Glasur darauf verteilst.

11. Ahornsirupglasur zubereiten

Den Puderzucker in eine kleine Schüssel sieben.

Ahornsirup und eine Prise Zimt hinzufügen.

Anschließend zunächst einen Esslöffel Milch einrühren. Falls die Glasur noch zu dick ist, nach und nach etwas mehr Milch hinzufügen.

Die Glasur sollte cremig und dickflüssig sein, sodass sie langsam vom Löffel läuft.

12. Gugelhupf glasieren und servieren

Den vollständig ausgekühlten Gugelhupf auf eine Kuchenplatte setzen.

Die Ahornsirupglasur mit einem Löffel über den Kuchen verteilen und dabei dekorativ an den Seiten herunterlaufen lassen.

Anschließend die Glasur einige Minuten trocknen lassen.

Nach Belieben kannst du den Kuchen zusätzlich mit einigen gehackten Pekannüssen oder einer kleinen Prise Zimt dekorieren.

Nun ist dein saftiger Apfel-Kürbis-Gugelhupf mit Zimt-Pekannuss-Füllung fertig!

Tipps für einen besonders saftigen Gugelhupf

  • Kürbispüree verwenden: Das Püree sollte möglichst dickflüssig sein. Ist es sehr wässrig, kann der Teig zu feucht werden.
  • Apfelsorte auswählen: Säuerliche Äpfel gleichen die Süße des Kuchens wunderbar aus.
  • Butter rechtzeitig herausnehmen: Zimmerwarme Butter lässt sich besser cremig aufschlagen.
  • Eier einzeln unterrühren: So verbindet sich die Masse gleichmäßiger.
  • Teig nicht überrühren: Sobald das Mehl eingearbeitet ist, sollte das Rühren beendet werden.
  • Form sorgfältig einfetten: Besonders bei einer detailreichen Gugelhupfform ist das wichtig.
  • Nicht zu früh stürzen: Die Ruhezeit von 15–20 Minuten hilft, dass der Kuchen seine Form behält.
  • Vor dem Glasieren vollständig abkühlen lassen: Sonst wird die Glasur zu dünn und läuft vollständig herunter.

Welcher Kürbis eignet sich am besten?

Für diesen Gugelhupf eignet sich besonders gut Hokkaido-Kürbis. Er hat ein angenehm süßliches Aroma und lässt sich unkompliziert zu Püree verarbeiten.

Auch Butternut-Kürbis ist eine gute Wahl. Sein Fruchtfleisch ist mild und leicht nussig.

Für das Rezept benötigst du 240 g fertiges Kürbispüree. Dieses kannst du selbst herstellen, indem du den Kürbis weich garst und anschließend fein pürierst.

Wichtig ist, dass das Püree nicht zu flüssig ist. Bei Bedarf kannst du es in einem Sieb etwas abtropfen lassen.

Leckere Variationen

1. Mit Walnüssen statt Pekannüssen

Wenn du keine Pekannüsse findest, kannst du sie problemlos durch Walnüsse ersetzen. Diese haben einen etwas kräftigeren Geschmack und passen ebenfalls hervorragend zu Kürbis und Zimt.

2. Mit zusätzlichen Äpfeln

Für eine besonders fruchtige Variante kannst du einen weiteren kleinen Apfel verwenden. Achte jedoch darauf, nicht zu viele Apfelstücke in den Teig zu geben, damit die Konsistenz erhalten bleibt.

3. Mit Rosinen

Eine kleine Handvoll Rosinen im Teig sorgt für zusätzliche Süße und eine fruchtige Note.

4. Mit Schokoladenglasur

Statt der Ahornsirupglasur kannst du den abgekühlten Gugelhupf mit geschmolzener Zartbitterkuvertüre überziehen. Die leicht herbe Schokolade harmoniert wunderbar mit dem süßen Kürbisteig.

5. Mit Haselnüssen und Karamell

Ersetze die Pekannüsse durch gehackte Haselnüsse und gib etwas Karamellsauce über den fertigen Kuchen. Das macht ihn besonders aromatisch.

6. Ohne Glasur

Der Gugelhupf schmeckt auch ohne Glasur hervorragend. Bestäube ihn einfach mit etwas Puderzucker und serviere ihn zum Kaffee.

Wie serviert man den Apfel-Kürbis-Gugelhupf?

Dieser herbstliche Kuchen schmeckt besonders gut bei Zimmertemperatur.

Du kannst ihn pur servieren oder mit einer kleinen Portion frisch geschlagener Sahne kombinieren. Auch eine Kugel Vanilleeis passt hervorragend dazu.

Für einen gemütlichen Kaffeetisch eignen sich außerdem:

  • Eine Tasse Kaffee oder Cappuccino
  • Schwarzer Tee mit etwas Milch
  • Warmer Apfeltee
  • Vanillesauce
  • Ein Klecks Schlagsahne
  • Einige karamellisierte Pekannüsse als Dekoration

Besonders schön wirkt der Kuchen, wenn du ihn bereits in Scheiben schneidest und auf einer großen Kuchenplatte anrichtest. So kommt die Zimt-Pekannuss-Schicht im Inneren besonders gut zur Geltung.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Durch Kürbispüree, Apfel und Schmand bleibt der Gugelhupf angenehm saftig. Damit er möglichst lange frisch schmeckt, solltest du ihn gut aufbewahren.

  • Bei Zimmertemperatur: Luftdicht verpackt an einem kühlen Ort etwa 1–2 Tage aufbewahren.
  • Im Kühlschrank: Gut abgedeckt etwa 3–4 Tage lagern.
  • Vor dem Servieren: Kurz bei Zimmertemperatur stehen lassen, damit sich das Aroma besser entfalten kann.
  • Einfrieren: Den vollständig ausgekühlten Kuchen am besten ohne Glasur portionsweise einfrieren.
  • Auftauen: Die Kuchenstücke langsam im Kühlschrank oder bei Zimmertemperatur auftauen lassen.

Nährwerte pro Portion

Ungefähre Angaben nach den bereitgestellten Nährwertinformationen. Berechnet für 12 Portionen.

Nährwert Menge
Kalorien 430 kcal
Eiweiß 5 g
Kohlenhydrate 59 g
Fett 20 g
Ballaststoffe 2 g
Zucker 37 g
Natrium 240 mg

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

1. Kann ich den Gugelhupf ohne Schmand backen?

Ja. Du kannst Schmand durch saure Sahne oder Crème fraîche ersetzen. Auch griechischer Naturjoghurt kann verwendet werden, allerdings kann sich dadurch die Konsistenz etwas verändern.

2. Kann ich fertiges Kürbispüree aus der Dose verwenden?

Ja, sofern es sich um reines Kürbispüree ohne Zucker und Gewürze handelt. Kürbiskuchenfüllung mit bereits zugesetztem Zucker und Gewürzen ist für dieses Rezept nicht geeignet.

3. Warum ist mein Gugelhupf innen noch feucht?

Das kann daran liegen, dass das Kürbispüree zu viel Flüssigkeit enthält oder der Kuchen nicht lange genug gebacken wurde. Kontrolliere die Backzeit mit einer Stäbchenprobe und achte auf ein möglichst dickes Kürbispüree.

4. Kann ich den Kuchen am Vortag backen?

Ja, das ist sogar eine sehr gute Idee. Der Kuchen kann über Nacht gut durchziehen und bleibt durch Kürbis, Apfel und Schmand schön saftig. Die Glasur kannst du entweder direkt nach dem Abkühlen oder erst am nächsten Tag auftragen.

5. Kann ich die Pekannüsse weglassen?

Natürlich. Du kannst sie durch Walnüsse oder Haselnüsse ersetzen oder die Nussfüllung ganz weglassen. Allerdings fehlt dann der typische knusprige Kontrast.

6. Wie verhindere ich, dass der Kuchen in der Form hängen bleibt?

Fette die Form gründlich mit Butter ein und bestäube sie anschließend mit Mehl. Achte besonders auf die Rillen und den Mittelteil. Lasse den Kuchen nach dem Backen 15–20 Minuten ruhen, bevor du ihn stürzt.

7. Kann ich den Kuchen auch in einer normalen Springform backen?

Ja, eine Springform ist möglich. Allerdings verändert sich dadurch die Backzeit. Kontrolliere den Kuchen regelmäßig mit einer Stäbchenprobe und beachte, dass die typische Gugelhupfform und die sichtbare Zimt-Nuss-Schicht dann anders zur Geltung kommen.

Fazit: Ein herrlich saftiger Herbstkuchen mit besonderer Füllung

Dieser Apfel-Kürbis-Gugelhupf mit Schmand und Zimt-Pekannuss-Swirls vereint alles, was einen gelungenen Herbstkuchen ausmacht: einen weichen, saftigen Teig, fruchtige Apfelstückchen, aromatischen Kürbis und eine knusprige Nussfüllung.

Die Ahornsirupglasur rundet das Ganze wunderbar ab und verleiht dem Kuchen eine zusätzliche süße Note. Besonders schön ist die Kombination aus den warmen Gewürzen und den knackigen Pekannüssen.

Ob für den Sonntagskaffee, einen gemütlichen Herbstnachmittag oder als Kuchen für Gäste – dieser Gugelhupf ist ein echter Hingucker auf jeder Kaffeetafel.

Probiert das Rezept unbedingt aus! Wenn euch der Kuchen gefällt, hinterlasst gerne einen Kommentar und erzählt mir, ob ihr ihn mit Pekannüssen, Walnüssen oder einer anderen Füllung gebacken habt. Viel Spaß beim Backen und guten Appetit!

Meet Olivia, Founder & [Recipe Developer/Editor] Hi, I’m Olivia! I currently live in Berlin But born and raised in texas , where I spend my days testing new sourdough recipes and chasing my two kids around the kitchen. My love for  cooking/baking started when I was a child, spending weekends in the kitchen with my  grandmother and my Italian father . She taught me the secret to  the perfect flaky pie crust / a rich beef stew , which is a technique I still use in my recipes today. I hold a ,  Culinary Arts Certificate / 10 years of experience working in local bakeries / degree in Nutrition. After years of  cooking for friends and family / tweaking recipes for picky eaters , I decided to create this website to share my tested, foolproof recipes with you. A few fun facts about me: •  I am absolutely terrified of running out of butter, so my freezer is always fully stocked. •  My favorite meal to make is a giant Sunday pot roast, but my guilty pleasure is eating boxed mac and cheese in secret. • When I’m not developing recipes, I love hiking with my golden retriever, Barnaby.