German Recipes

Feine Rosenkohlsuppe mit Kartoffeln und Muskat – herrlich cremig, aromatisch und einfach selbst gemacht

Feine Rosenkohlsuppe mit Kartoffeln und Muskat – herrlich cremig, aromatisch und einfach selbst gemacht

Wenn es draußen kalt und ungemütlich wird, gibt es kaum etwas Besseres als eine warme, cremige Suppe. Diese feine Rosenkohlsuppe mit Kartoffeln und Muskat ist ein wunderbares Rezept für die Herbst- und Winterküche. Sie verbindet den leicht nussigen Geschmack von Rosenkohl mit der natürlichen Cremigkeit mehligkochender Kartoffeln und einer feinen Muskatnote.

Das Besondere an dieser Suppe ist ihre Zubereitung: Ein großer Teil des Rosenkohls wird zusammen mit den Kartoffeln weich gekocht und anschließend püriert. Dadurch erhält die Suppe eine angenehm sämige Konsistenz. Die übrigen Rosenkohlröschen werden separat bissfest gegart und erst zum Schluss hinzugefügt. So bleiben sie schön grün und behalten ihren leichten Biss.

Abgerundet wird das Ganze mit Sahne, einem Spritzer Zitronensaft und goldbraun gerösteten Mandelblättchen. Das Ergebnis ist eine köstliche Suppe, die sowohl als Vorspeise als auch als sättigendes Hauptgericht serviert werden kann.

VegetarischFür 4 Personen25 Min. Vorbereitung35 Min. Kochzeit

Zutaten für die cremige Rosenkohlsuppe

Die folgenden Zutatenmengen entsprechen dem Rezept der Vorlage.

  • 700 g Rosenkohl
  • 400 g mehligkochende Kartoffeln
  • 1 Zwiebel
  • 40 g Butter
  • 1 EL Weizenmehl Type 405
  • 1,2 Liter Gemüsebrühe
  • 150 ml Sahne
  • ½ TL frisch geriebene Muskatnuss
  • 1 TL Salz
  • ½ TL weißer Pfeffer
  • 1 EL Zitronensaft
  • 30 g gehobelte Mandeln

Zubereitung Schritt für Schritt

1. Rosenkohl gründlich vorbereiten

Beginne mit dem Rosenkohl. Entferne die äußeren welken oder beschädigten Blätter und schneide den Strunkansatz vorsichtig ab.

Wasche die Röschen anschließend unter kaltem Wasser. Schneide bei größeren Rosenkohlköpfen den Strunk kreuzweise ein. Besonders große Röschen kannst du halbieren, damit sie gleichmäßig garen.

Teile den vorbereiteten Rosenkohl anschließend in zwei Portionen auf:

  • Etwa zwei Drittel kommen später direkt in die Suppe und werden püriert.
  • Das restliche Drittel wird separat gekocht und dient als Einlage.

Diese Aufteilung ist entscheidend für die besondere Konsistenz der Suppe.

2. Kartoffeln und Zwiebel schneiden

Schäle die 400 g mehligkochenden Kartoffeln und schneide sie in möglichst gleich große Würfel.

Die Kartoffeln sollten nicht zu groß sein, damit sie während der Garzeit gleichmäßig weich werden.

Schäle anschließend die Zwiebel und hacke sie in feine Würfel. Sie bildet die aromatische Grundlage der Suppe und sorgt für einen angenehmen Geschmack.

3. Zwiebeln in Butter anschwitzen

Erhitze die 40 g Butter in einem großen Suppentopf bei mittlerer Hitze.

Gib die fein gehackte Zwiebel hinein und dünste sie unter gelegentlichem Rühren glasig an. Die Zwiebel sollte weich werden, aber nicht dunkelbraun braten.

Streue anschließend den Esslöffel Weizenmehl Type 405 darüber und verrühre alles gründlich.

Das Mehl hilft dabei, die Suppe später etwas zu binden und verleiht ihr eine schöne Konsistenz.

4. Gemüsebrühe und Kartoffeln hinzufügen

Gieße die 1,2 Liter Gemüsebrühe langsam in den Topf und rühre dabei mit einem Schneebesen oder Kochlöffel, damit keine Klümpchen entstehen.

Gib anschließend die Kartoffelwürfel hinzu.

Bringe die Flüssigkeit zum Kochen und lasse alles ungefähr zehn Minuten sanft köcheln.

Die Kartoffeln beginnen in dieser Zeit weich zu werden und geben später beim Pürieren ihre natürliche Stärke an die Suppe ab.

5. Zwei Drittel des Rosenkohls mitkochen

Nach den ersten zehn Minuten gibst du etwa zwei Drittel des vorbereiteten Rosenkohls in den Topf.

Verrühre alles vorsichtig und lasse die Suppe weitere 15 Minuten bei mittlerer bis niedriger Hitze köcheln.

Der Rosenkohl und die Kartoffeln sollten anschließend weich genug sein, um problemlos püriert werden zu können.

Achte darauf, dass die Suppe nicht zu stark kocht. Ein sanftes Köcheln reicht vollkommen aus.

6. Den restlichen Rosenkohl separat garen

Während die Suppe kocht, bereitest du die restlichen Rosenkohlröschen zu.

Bringe in einem zweiten Topf ausreichend Salzwasser zum Kochen. Gib die übrigen Rosenkohlröschen hinein und gare sie ungefähr sechs Minuten bissfest.

Anschließend nimmst du sie mit einer Schaumkelle aus dem Wasser und schreckt sie sofort in einer Schüssel mit kaltem Wasser ab. Noch besser eignet sich Eiswasser.

Dieser Schritt hilft dabei, die schöne grüne Farbe zu erhalten und verhindert, dass die Röschen weitergaren.

Lass sie danach gut abtropfen und stelle sie beiseite.

7. Die Suppe fein pürieren

Sobald die Kartoffeln und der mitgekochte Rosenkohl weich sind, nimmst du den Topf kurz von der Herdplatte.

Püriere die Suppe mit einem Stabmixer, bis eine möglichst glatte und cremige Konsistenz entsteht.

Arbeite dabei gleichmäßig und püriere nur so lange wie nötig. Bei Kartoffeln kann zu langes oder sehr intensives Pürieren dazu führen, dass die Stärke eine klebrige Konsistenz entwickelt.

Wenn die Suppe zu dick erscheint, kannst du etwas zusätzliche Gemüsebrühe einrühren.

8. Sahne und Gewürze einrühren

Gib nun die 150 ml Sahne zur pürierten Suppe und verrühre alles gründlich.

Würze anschließend mit:

  • ½ TL frisch geriebener Muskatnuss
  • 1 TL Salz
  • ½ TL weißem Pfeffer
  • 1 EL Zitronensaft

Schmecke die Suppe ab und passe die Würzung bei Bedarf an.

Die Muskatnuss sorgt für ein warmes, aromatisches Aroma, während der Zitronensaft die kräftige Note des Rosenkohls etwas auflockert.

Erhitze die Suppe nochmals vorsichtig, aber lasse sie nach Zugabe der Sahne nicht unnötig stark kochen.

9. Mandelblättchen goldbraun rösten

Erhitze eine beschichtete Pfanne ohne zusätzliches Fett.

Gib die 30 g gehobelten Mandeln hinein und röste sie bei mittlerer Hitze goldbraun. Bewege die Mandeln regelmäßig in der Pfanne, damit sie nicht verbrennen.

Sobald sie eine schöne goldene Farbe angenommen haben und angenehm duften, nimmst du sie sofort aus der Pfanne.

Lass sie kurz abkühlen.

10. Rosenkohlsuppe anrichten und servieren

Verteile die heiße Suppe auf vier tiefe Teller oder Suppenschalen.

Gib die separat gegarten Rosenkohlröschen als Einlage dazu und streue die gerösteten Mandelblättchen darüber.

Am besten servierst du die Suppe sofort, solange sie schön heiß ist und die Mandeln noch ihren knusprigen Biss haben.

Tipps für eine besonders cremige Rosenkohlsuppe

  • Mehligkochende Kartoffeln verwenden: Sie zerfallen beim Kochen leichter und sorgen für eine natürliche Bindung.
  • Rosenkohl richtig aufteilen: Wenn du einen Teil pürierst und den anderen separat garst, erhältst du eine interessante Kombination aus Cremigkeit und Biss.
  • Nicht zu lange pürieren: So vermeidest du eine klebrige Kartoffelkonsistenz.
  • Muskatnuss frisch reiben: Frisch geriebene Muskatnuss hat ein besonders intensives Aroma.
  • Mandeln erst beim Servieren hinzufügen: Dadurch bleiben sie schön knusprig.
  • Mit Zitronensaft abschmecken: Eine kleine Menge Säure bringt die Aromen besser zur Geltung.

Leckere Variationen

Rosenkohlsuppe mit knusprigen Croutons

Wenn du gerne etwas Knuspriges in deiner Suppe hast, kannst du zusätzlich kleine Brotwürfel in Butter goldbraun rösten. Verteile sie kurz vor dem Servieren auf der Suppe.

Rosenkohlsuppe mit Parmesan

Für eine besonders herzhafte Variante kannst du etwas frisch geriebenen Parmesan über die fertige Suppe streuen. Er harmoniert wunderbar mit dem Rosenkohl und den Mandeln.

Mit gerösteten Haselnüssen

Statt Mandelblättchen kannst du gehackte Haselnüsse verwenden. Sie bringen ein kräftiges, leicht süßliches Aroma mit.

Mit Knoblauch

Eine kleine gehackte Knoblauchzehe kann zusammen mit der Zwiebel in der Butter angeschwitzt werden. Dadurch bekommt die Suppe eine zusätzliche würzige Note.

Vegane Rosenkohlsuppe

Für eine pflanzliche Variante kannst du die Butter durch Pflanzenmargarine oder Olivenöl ersetzen und statt Sahne eine ungesüßte Hafer- oder Sojacreme verwenden. Achte außerdem darauf, dass die verwendete Gemüsebrühe vegan ist.

Was passt zu Rosenkohlsuppe?

Diese Suppe lässt sich wunderbar mit verschiedenen Beilagen kombinieren.

Besonders gut passen:

  • Frisches Baguette
  • Knuspriges Bauernbrot
  • Geröstetes Vollkornbrot
  • Knoblauchbrot
  • Kleine Käsebrötchen
  • Selbst gemachte Croutons

Wenn du die Suppe als vollständige Mahlzeit servieren möchtest, kannst du zusätzlich einen kleinen gemischten Salat anbieten.

Aufbewahrung und Haltbarkeit

Die Rosenkohlsuppe lässt sich gut vorbereiten und aufbewahren.

Lasse die Suppe nach dem Kochen zunächst abkühlen und fülle sie anschließend in einen gut verschlossenen Behälter. Im Kühlschrank hält sie sich ungefähr zwei Tage.

Beim Aufbewahren wird die Suppe durch die Kartoffeln etwas dicker. Das ist ganz normal.

Zum Erwärmen gibst du sie in einen Topf und rührst bei niedriger bis mittlerer Hitze etwas Gemüsebrühe unter, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist.

Die separat gegarten Rosenkohlröschen und die gerösteten Mandeln solltest du möglichst getrennt aufbewahren und erst beim Servieren hinzufügen. So bleiben die Röschen bissfest und die Mandeln knusprig.

Häufig gestellte Fragen

Warum wird meine Rosenkohlsuppe manchmal bitter?

Rosenkohl besitzt von Natur aus eine leicht herbe Note. Zu langes Garen kann den Geschmack unangenehm verstärken. Eine passende Garzeit, frisch geriebene Muskatnuss und etwas Zitronensaft helfen dabei, den Geschmack ausgewogen zu gestalten.

Welche Kartoffeln eignen sich am besten?

Für dieses Rezept sind mehligkochende Kartoffeln ideal. Sie zerfallen beim Kochen leichter und machen die Suppe ohne große Mengen zusätzlicher Bindemittel cremig.

Kann ich tiefgekühlten Rosenkohl verwenden?

Ja, du kannst auch tiefgekühlten Rosenkohl verwenden. Beachte dabei die Garzeiten auf der Verpackung und kontrolliere regelmäßig, ob die Röschen bereits weich beziehungsweise bissfest sind.

Kann ich die Sahne weglassen?

Ja. Die Kartoffeln sorgen bereits für eine cremige Grundlage. Ohne Sahne wird die Suppe etwas leichter und weniger reichhaltig. Du kannst die Sahne auch durch eine pflanzliche Kochcreme ersetzen.

Wie bekomme ich die Suppe besonders fein?

Püriere die Suppe mit einem Stabmixer, bis keine größeren Stücke mehr vorhanden sind. Achte aber darauf, Kartoffeln nicht übermäßig lange zu mixen, damit die Konsistenz nicht klebrig wird.

Kann ich die Suppe einfrieren?

Das ist grundsätzlich möglich. Allerdings kann sich die Konsistenz nach dem Auftauen verändern, besonders wegen der Kartoffeln und der Sahne. Am besten frierst du die Suppe ohne die Rosenkohl-Einlage und die Mandeln ein und gibst diese beim erneuten Servieren frisch dazu.

Fazit: Eine köstliche Suppe für die kalte Jahreszeit

Diese feine Rosenkohlsuppe mit Kartoffeln und Muskat ist ein wunderbares Rezept für alle, die einfache, cremige und aromatische Suppen lieben. Die Kombination aus zartem Rosenkohl, mehligkochenden Kartoffeln, Sahne und frisch geriebener Muskatnuss sorgt für einen harmonischen Geschmack.

Besonders schön ist der Kontrast zwischen der fein pürierten Suppenbasis, den bissfesten Rosenkohlröschen und den goldbraun gerösteten Mandeln. So wird aus wenigen alltäglichen Zutaten ein richtig gemütliches Essen für die ganze Familie.

Ob als leichtes Mittagessen, als Vorspeise oder als wärmendes Abendessen – diese Rosenkohlsuppe passt besonders gut in die Herbst- und Wintermonate.

Hast du diese cremige Rosenkohlsuppe schon ausprobiert? Schreib uns gerne in die Kommentare, ob du lieber Mandelblättchen, Croutons oder Parmesan als Topping verwendest. Wenn dir das Rezept gefällt, teile es mit Freunden und Familie, die einfache Suppenrezepte lieben!

Meet Olivia, Founder & [Recipe Developer/Editor] Hi, I’m Olivia! I currently live in Berlin But born and raised in texas , where I spend my days testing new sourdough recipes and chasing my two kids around the kitchen. My love for  cooking/baking started when I was a child, spending weekends in the kitchen with my  grandmother and my Italian father . She taught me the secret to  the perfect flaky pie crust / a rich beef stew , which is a technique I still use in my recipes today. I hold a ,  Culinary Arts Certificate / 10 years of experience working in local bakeries / degree in Nutrition. After years of  cooking for friends and family / tweaking recipes for picky eaters , I decided to create this website to share my tested, foolproof recipes with you. A few fun facts about me: •  I am absolutely terrified of running out of butter, so my freezer is always fully stocked. •  My favorite meal to make is a giant Sunday pot roast, but my guilty pleasure is eating boxed mac and cheese in secret. • When I’m not developing recipes, I love hiking with my golden retriever, Barnaby.