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Dunkle Fliesenfugen reinigen: So hilft Natron im Bad

Dunkle Fliesenfugen im Bad? So werden sie mit Natron wieder sauberer

Dunkle Fliesenfugen lassen selbst ein frisch geputztes Badezimmer schnell ungepflegt aussehen. Während die Fliesen glänzen, bleiben die schmalen Zwischenräume oft grau, gelblich oder sogar fast schwarz. Besonders in der Dusche, rund um die Badewanne und auf dem Badezimmerboden sammeln sich mit der Zeit Seifenreste, Hautfette, Staub und andere Verschmutzungen.

Doch bevor du zu teuren Spezialreinigern greifst, lohnt sich ein Blick in den Küchenschrank. Natron kann helfen, gewöhnliche Verschmutzungen auf geeigneten Fliesenfugen zu lösen und die ursprüngliche Fugenfarbe wieder sichtbarer zu machen. Zusammen mit etwas Wasser und einer weichen Bürste lässt sich eine einfache Reinigungspaste herstellen.

Allerdings ist nicht jede dunkle Fuge automatisch schmutzig. Auch Kalkablagerungen, dauerhafte Verfärbungen oder Schimmel können dahinterstecken. Deshalb ist es wichtig, die Ursache zu erkennen und die passende Reinigungsmethode auszuwählen.

In diesem Ratgeber erfährst du, wie du dunkle Fliesenfugen mit Natron reinigst, welche Fehler du vermeiden solltest und wie du dafür sorgst, dass dein Badezimmer länger sauber und gepflegt aussieht.

Der Artikel ist eigenständig formuliert und orientiert sich am Thema deines Links sowie an ergänzenden Informationen zur Reinigung von Fliesenfugen. 

Warum werden Fliesenfugen im Badezimmer dunkel?

Fliesenfugen sind im Alltag einer besonderen Belastung ausgesetzt. Beim Duschen, Baden und Händewaschen gelangen Wasser, Seife und Pflegeprodukte auf die Fliesen. Gleichzeitig sammeln sich Staub und andere Schmutzpartikel in den kleinen Zwischenräumen.

Besonders zementäre Fugen können porös sein und dadurch Verschmutzungen aufnehmen. Wenn Feuchtigkeit regelmäßig auf der Oberfläche bleibt, werden Ablagerungen zusätzlich begünstigt.

1. Seifenreste und Duschgel

Beim Duschen gelangen Shampoo, Duschgel und Seifenreste auf die Fliesen. Diese Rückstände können sich mit Hautfetten und Staub verbinden.

Mit der Zeit entsteht ein Belag, der sich durch einfaches Wischen nicht immer vollständig entfernen lässt. Besonders in den unteren Bereichen der Dusche und rund um die Badewanne sind solche Ablagerungen häufig sichtbar.

2. Kalkablagerungen durch hartes Wasser

Wenn Wasser auf Fliesen und Fugen trocknet, können mineralische Rückstände zurückbleiben.

Diese Ablagerungen sind häufig weißlich oder gelblich, können zusammen mit Seifenresten aber auch einen grauen Eindruck erzeugen.

Kalk benötigt eine andere Behandlung als fettiger Schmutz. Während Natron bei bestimmten gewöhnlichen Verschmutzungen helfen kann, ist es nicht das ideale Mittel, um Kalk gezielt aufzulösen.

3. Staub und alltäglicher Schmutz

Auf Badezimmerböden sammeln sich Haare, Staub und kleine Schmutzpartikel. Beim Wischen werden diese nicht immer vollständig aus den Fugen entfernt.

Besonders helle Fugen können dadurch nach einiger Zeit dunkler wirken.

Eine regelmäßige Reinigung verhindert, dass sich solche Ablagerungen über längere Zeit festsetzen.

4. Anhaltende Feuchtigkeit

Nach dem Duschen bleiben Fugen häufig lange feucht, insbesondere wenn das Badezimmer schlecht belüftet ist.

Feuchtigkeit allein bedeutet nicht automatisch, dass Schimmel vorhanden ist. Zusammen mit geeigneten Wachstumsbedingungen kann sie jedoch die Entstehung von Schimmel und anderen mikrobiellen Belägen begünstigen.

Wenn dunkle Flecken immer wieder zurückkehren, solltest du deshalb nicht nur reinigen, sondern auch die Belüftung und mögliche Feuchtigkeitsprobleme überprüfen.

5. Dauerhafte Verfärbungen

Manchmal sehen Fugen auch nach einer gründlichen Reinigung noch dunkel aus.

Das kann daran liegen, dass die Fugenmasse gealtert, beschädigt oder dauerhaft verfärbt ist. Eine Reinigung kann oberflächlichen Schmutz entfernen, aber nicht jede Veränderung des Materials rückgängig machen.

Wichtig: Wenn schwarze, punktförmige Flecken bestehen bleiben, solltest du auch Schimmel als mögliche Ursache berücksichtigen. Natron allein ist keine zuverlässige Schimmelbekämpfung. 

Fliesenfugen mit Natron reinigen: Das brauchst du

Für eine einfache Reinigungspaste benötigst du nur wenige Hilfsmittel.

Zutaten und Materialien

  • 3 Esslöffel Natron, etwa 40–45 g
  • 1–2 Esslöffel lauwarmes Wasser
  • Eine kleine Schüssel
  • Eine alte, saubere Zahnbürste oder weiche Fugenbürste
  • Ein Mikrofasertuch
  • Klares Wasser
  • Haushaltshandschuhe

Optional kannst du bei gewöhnlichen fettigen Ablagerungen wenige Tropfen mildes Spülmittel hinzufügen.

Achte darauf, reines Natron und nicht automatisch Backpulver zu verwenden. Backpulver enthält zusätzliche Bestandteile und ist für diese einfache Reinigungspaste nicht notwendig.

Für welche Fugen ist Natron geeignet?

Die Methode eignet sich vor allem für gewöhnlich verschmutzte, intakte Zementfugen zwischen geeigneten keramischen Fliesen.

Bei empfindlichem Naturstein, besonderen Oberflächenbeschichtungen oder unbekannten Fugenmaterialien solltest du zunächst die Pflegehinweise des Herstellers beachten und die Methode an einer unauffälligen Stelle testen.

Schritt-für-Schritt-Anleitung: Dunkle Fugen mit Natron sauberer bekommen

Schritt 1: Das Badezimmer vorbereiten

Bevor du mit der Reinigung beginnst, entferne lose Haare und Staub von den Fliesen.

Auf dem Badezimmerboden kannst du dafür einen Besen oder Staubsauger verwenden. An der Wand genügt häufig ein trockenes oder leicht angefeuchtetes Tuch.

Dadurch verhinderst du, dass sich lose Schmutzpartikel beim späteren Bürsten verteilen.

Sorge außerdem für eine gute Belüftung und ziehe bei Bedarf Haushaltshandschuhe an.

Schritt 2: Die Natronpaste herstellen

Gib drei Esslöffel Natron in eine kleine Schüssel.

Füge zunächst einen Esslöffel lauwarmes Wasser hinzu und verrühre die Mischung gründlich.

Falls die Paste zu trocken ist, kannst du etwas mehr Wasser dazugeben.

Die richtige Konsistenz ist erreicht, wenn die Mischung dickflüssig und streichfähig ist. Sie sollte an den Fugen haften bleiben, ohne sofort herunterzulaufen.

Verwende nicht zu viel Wasser, denn eine sehr dünne Mischung lässt sich auf senkrechten Fugen nur schwer kontrollieren.

Schritt 3: Die Paste auf die verschmutzten Fugen auftragen

Trage die Natronpaste gezielt auf die dunklen Fugen auf.

Verwende dazu die Zahnbürste oder eine kleine Fugenbürste. Verteile die Paste gleichmäßig, sodass die betroffenen Stellen bedeckt sind.

Du musst nicht das gesamte Badezimmer mit der Paste einstreichen. Konzentriere dich zunächst auf die Bereiche, die besonders verschmutzt aussehen.

Bei farbigen Fugen solltest du besonders vorsichtig vorgehen, da eine Reinigung das Erscheinungsbild verändern kann.

Schritt 4: Etwa zehn Minuten einwirken lassen

Lasse die Paste ungefähr 10 Minuten auf den verschmutzten Fugen.

In dieser Zeit kann sie dazu beitragen, bestimmte oberflächliche Rückstände zu lösen.

Eine wesentlich längere Einwirkzeit ist für die normale Reinigung normalerweise nicht notwendig. Lasse die Paste außerdem nicht stundenlang antrocknen.

Wenn sie vollständig austrocknet, kann das spätere Entfernen unnötig mühsam werden.

Schritt 5: Die Fugen vorsichtig bürsten

Bearbeite die Fugen mit der feuchten Bürste.

Arbeite mit mäßigem Druck und bewege die Bürste entlang der Fugen. Besonders stark verschmutzte Stellen kannst du etwas länger bearbeiten.

Verwende keine Drahtbürste und keine scharfkantigen Werkzeuge. Diese können das Fugenmaterial beschädigen.

Auch bei älteren Fugen solltest du vorsichtig sein, damit keine kleinen Stücke herausbrechen.

Schritt 6: Die Natronreste gründlich entfernen

Wische die behandelten Stellen mit klarem Wasser ab.

Verwende dafür einen sauberen Schwamm oder ein Mikrofasertuch. Spüle das Tuch regelmäßig aus, damit du den gelösten Schmutz nicht erneut verteilst.

Entferne sämtliche Natronreste, bevor du die Reinigung beendest.

Bleiben weiße Rückstände zurück, können sie nach dem Trocknen wie neue Flecken aussehen.

Schritt 7: Die Fugen trocknen lassen

Trockne die gereinigten Fliesen mit einem sauberen Tuch.

Sorge anschließend für ausreichende Belüftung, damit auch die Fugen vollständig trocknen können.

Erst im trockenen Zustand lässt sich zuverlässig beurteilen, ob die Reinigung erfolgreich war. Feuchte Fugen können dunkler aussehen als trockene.

Wenn noch oberflächlicher Schmutz vorhanden ist, kann eine weitere schonende Behandlung sinnvoll sein. Wiederhole die Reinigung jedoch nicht unnötig häufig und vermeide übermäßiges Scheuern.

Diese Methode mit Natron, Wasser, Bürste und gründlichem Nachspülen wird auch in ähnlichen Anleitungen zur Reinigung verschmutzter Badezimmerfugen beschrieben. 

Hilft Natron auch bei besonders hartnäckigen Flecken?

Natron kann bei vielen gewöhnlichen Ablagerungen hilfreich sein. Es ist jedoch kein Universalreiniger.

Ob sich eine dunkle Fuge aufhellen lässt, hängt vor allem von der Art der Verschmutzung und dem Zustand des Materials ab.

Bei grauen Fugen

Graue Verfärbungen entstehen häufig durch eine Mischung aus Staub, Seifenresten und alltäglichem Schmutz.

Hier kann die Natronpaste einen Versuch wert sein. Die Bürste unterstützt dabei, gelöste Ablagerungen aus der Fugenoberfläche zu entfernen.

Bei gelblichen Fugen

Gelbliche Verfärbungen können unterschiedliche Ursachen haben. Neben Schmutz und Seifenresten kommen beispielsweise Alterung, Rückstände von Pflegeprodukten oder Ablagerungen aus dem Wasser infrage.

Wenn die Verfärbung oberflächlich ist, kann eine Reinigung helfen. Bei einer dauerhaften Veränderung des Fugenmaterials sind die Möglichkeiten begrenzt.

Bei schwarzen Punkten

Schwarze, punktförmige Flecken können auf Schimmel hindeuten, besonders wenn sie in feuchten Bereichen wie der Dusche auftreten.

Natron kann oberflächlichen Schmutz lösen, ist aber kein verlässlicher Ersatz für eine geeignete Schimmelbehandlung.

Wenn du Schimmel vermutest, solltest du die Ursache der Feuchtigkeit berücksichtigen und ein für die betroffene Oberfläche geeignetes Verfahren wählen.

Bei stark verfärbten alten Fugen

Wenn die Fugen trotz mehrerer sachgerechter Reinigungsversuche dunkel bleiben, können dauerhafte Verfärbungen oder Schäden vorliegen.

In diesem Fall solltest du prüfen, ob eine fachgerechte Fugenreinigung, eine geeignete Fugenauffrischung oder eine Erneuerung erforderlich ist.

Kann man Natron und Spülmittel zusammen verwenden?

Ja, bei gewöhnlichen Verschmutzungen kann eine kleine Menge mildes Spülmittel die Reinigung unterstützen.

Spülmittel hilft dabei, fettige Rückstände zu lösen. Natron bildet zusammen mit Wasser eine Paste, die gezielt auf die Fugen aufgetragen werden kann.

Einfache Mischung

Du benötigst:

  • 3 Esslöffel Natron
  • 1 Esslöffel lauwarmes Wasser
  • 2–3 Tropfen mildes Spülmittel

So gehst du vor

  1. Vermische Natron und Wasser in einer kleinen Schüssel.
  2. Gib wenige Tropfen Spülmittel dazu.
  3. Verrühre alles zu einer dickflüssigen Paste.
  4. Trage die Mischung auf geeignete, verschmutzte Fugen auf.
  5. Lasse sie etwa zehn Minuten einwirken.
  6. Bürste vorsichtig und spüle die Rückstände gründlich mit klarem Wasser ab.

Verwende nicht mehr Spülmittel als nötig. Zu viele Reinigungsmittelrückstände können einen Film auf der Oberfläche hinterlassen.

Bei empfindlichen oder farbigen Fugen solltest du die Mischung zuerst an einer unauffälligen Stelle testen. 

Natron gegen Kalk: Ist das eine gute Idee?

Hier kommt es darauf an, welche Art von Verschmutzung du entfernen möchtest.

Natron ist leicht alkalisch und kann bei bestimmten fettigen oder organischen Rückständen hilfreich sein. Kalkablagerungen bestehen dagegen überwiegend aus mineralischen Bestandteilen.

Bei Kalk ist Natron deshalb nicht die beste erste Wahl.

Für Kalkablagerungen werden häufig geeignete saure Reiniger verwendet. Allerdings sind säurehaltige Produkte nicht für alle Fliesen und Fugen geeignet.

Besonders zementäre Fugen können durch Säuren angegriffen werden. Auch Marmor, Kalkstein und andere säureempfindliche Natursteine dürfen nicht einfach mit Essig oder Zitronensäure behandelt werden.

Wenn du Kalk entfernen möchtest, prüfe deshalb zunächst, aus welchem Material die Fliesen und Fugen bestehen. Verwende nur einen dafür geeigneten Reiniger und beachte die Herstellerhinweise.

Warum solltest du Natron nicht einfach mit Essig mischen?

Die Mischung aus Natron und Essig ist ein bekannter Haushaltstipp. Sie schäumt beim Zusammengeben, doch das bedeutet nicht, dass sie automatisch besser reinigt.

Natron und Essig reagieren miteinander und neutralisieren sich weitgehend. Für die Reinigung gewöhnlich verschmutzter Zementfugen ist eine Natronpaste ohne Essig daher meist die sinnvollere Ausgangsmethode. 

Ganz wichtig: Mische niemals Essig oder andere Säuren mit chlorhaltigen Reinigern. Dabei kann giftiges Chlorgas entstehen.

Was tun, wenn die Fliesenfugen von Schimmel betroffen sind?

Dunkle Fugen sind nicht immer ein Zeichen für Schimmel. Wenn jedoch schwarze oder dunkelgrüne Punkte bestehen bleiben, sich ausbreiten oder nach kurzer Zeit wiederkehren, solltest du die Ursache genauer untersuchen.

Besonders kritisch sind Bereiche, die regelmäßig feucht bleiben oder schlecht belüftet werden.

1. Die betroffene Stelle beurteilen

Prüfe, ob die dunklen Stellen nur oberflächlich sind oder ob auch die Fuge selbst beschädigt erscheint.

Achte außerdem darauf, ob sich die Verfärbungen auf weitere Bereiche ausbreiten.

Wenn der Verdacht auf Schimmel besteht, solltest du nicht einfach immer mehr Natron auftragen.

2. Die Feuchtigkeit reduzieren

Nach dem Duschen solltest du Wasser möglichst von den Fliesen entfernen.

Ein Abzieher hilft dabei, die verbleibende Feuchtigkeit auf den Fliesenflächen zu reduzieren. Anschließend kannst du besonders feuchte Stellen mit einem geeigneten Tuch trocknen.

Lüfte das Badezimmer ausreichend. Wenn ein Abluftventilator vorhanden ist, verwende ihn entsprechend seiner vorgesehenen Betriebsweise.

3. Geeignete Reinigungsmittel verwenden

Bei kleinen, oberflächlichen Schimmelstellen kann ein dafür vorgesehener Schimmelreiniger geeignet sein, sofern das Produkt für die betroffene Oberfläche zugelassen ist.

Befolge die Gebrauchsanweisung, sorge für gute Belüftung und verwende die vorgeschriebene Schutzausrüstung.

Mische Reinigungsmittel niemals miteinander.

4. Beschädigte Silikonfugen prüfen

Silikonfugen unterscheiden sich von mineralischen Zementfugen.

Wenn Schimmel tief in das Silikon eingedrungen ist, lässt er sich durch oberflächliches Putzen häufig nicht dauerhaft beseitigen. In solchen Fällen kann es notwendig sein, die betroffene Fuge fachgerecht zu erneuern.

Bei größeren Schimmelbereichen, wiederkehrendem Befall oder Anzeichen eines Feuchtigkeitsschadens ist eine fachliche Beurteilung sinnvoll. 

Diese Fehler solltest du beim Reinigen von Fugen vermeiden

Auch wenn Natron ein einfaches Hausmittel ist, solltest du bei der Anwendung einige Regeln beachten.

Fehler 1: Zu kräftig schrubben

Starkes Scheuern kann ältere oder poröse Fugen beschädigen.

Verwende lieber eine weiche bis mittelfeste Kunststoffbürste und arbeite mit mäßigem Druck.

Fehler 2: Die Paste stundenlang einwirken lassen

Eine lange Einwirkzeit ist nicht automatisch wirksamer.

Für gewöhnliche Verschmutzungen reichen ungefähr zehn Minuten als erster Versuch. Anschließend solltest du die Paste entfernen und das Ergebnis beurteilen.

Fehler 3: Natron mit Essig kombinieren

Die Reaktion erzeugt zwar sichtbaren Schaum, bringt aber keinen verlässlichen Vorteil für diese Reinigungsmethode.

Verwende Natron und Wasser als eigenständige Reinigungspaste.

Fehler 4: Essig auf jede Fuge geben

Säuren können zementhaltige Fugen beschädigen und säureempfindliche Natursteine angreifen.

Wähle den Reiniger deshalb immer passend zum Material.

Fehler 5: Schimmel mit gewöhnlichem Schmutz verwechseln

Wenn schwarze Punkte trotz Reinigung bestehen bleiben, solltest du Schimmel als mögliche Ursache prüfen.

Natron allein reicht bei echtem Schimmel nicht immer aus.

Fehler 6: Reinigungsmittel unkontrolliert mischen

Mische niemals chlorhaltige Reiniger mit Essig, Zitronensäure oder anderen sauren Produkten.

Verwende Reinigungsmittel einzeln und entsprechend ihrer Gebrauchsanweisung.

So bleiben die Fliesenfugen länger sauber

Die gründliche Reinigung ist nur ein Teil der Pflege. Mit einigen einfachen Gewohnheiten kannst du verhindern, dass sich neue Ablagerungen schnell festsetzen.

Nach dem Duschen Wasser entfernen

Ziehe Wasser mit einem Abzieher von den Fliesen ab.

Dadurch bleiben weniger Wasserreste zurück, die beim Trocknen Kalkspuren hinterlassen können.

Feuchte Fugen trocknen

Besonders in den Ecken der Dusche und rund um die Badewanne sammelt sich häufig Feuchtigkeit.

Wische diese Bereiche bei Bedarf mit einem geeigneten Tuch trocken.

Regelmäßig lüften

Eine gute Belüftung hilft, überschüssige Feuchtigkeit aus dem Badezimmer zu entfernen.

Lüfte nach dem Duschen ausreichend oder verwende einen vorhandenen Abluftventilator.

Leichte Verschmutzungen früh entfernen

Warte nicht, bis sich dicke Ablagerungen bilden.

Für die regelmäßige Reinigung genügt häufig eine milde Spülmittellösung.

Mische dafür ungefähr einen Teelöffel mildes Spülmittel mit einem Liter warmem Wasser. Wische die geeigneten Fliesen und Fugen ab und entferne anschließend die Reinigungsmittelreste mit klarem Wasser.

Natron nur bei Bedarf verwenden

Eine intensive Reinigung mit Natron ist nicht bei jeder normalen Badreinigung notwendig.

Verwende die Paste, wenn sich sichtbare Ablagerungen gebildet haben und das Material dafür geeignet ist.

Regelmäßige, schonende Pflege ist besser, als die Fugen ständig kräftig zu schrubben. 

Häufig gestellte Fragen zu dunklen Fliesenfugen

Kann ich dunkle Fugen mit Natron wieder weiß bekommen?

Das hängt von der Ursache der Verfärbung ab.

Wenn die dunkle Farbe hauptsächlich durch oberflächlichen Schmutz entsteht, kann Natron helfen, die Fugen sichtbar aufzuhellen. Bei dauerhaften Verfärbungen, beschädigtem Material oder Schimmel ist eine vollständige Wiederherstellung der ursprünglichen Farbe nicht garantiert.

Wie lange sollte Natron auf den Fugen einwirken?

Für gewöhnliche Verschmutzungen sind etwa zehn Minuten ein sinnvoller Ausgangspunkt.

Anschließend solltest du die Fugen vorsichtig bürsten und die Paste gründlich mit klarem Wasser entfernen.

Kann ich Backpulver statt Natron verwenden?

Natron ist vorzuziehen, weil Backpulver zusätzliche Bestandteile enthält. Für diese Reinigungspaste ist reines Natron einfacher zu dosieren.

Hilft Natron gegen schwarze Schimmelflecken?

Natron kann oberflächlichen Schmutz lösen, ist aber kein zuverlässiger Ersatz für eine geeignete Schimmelbehandlung.

Wenn du Schimmel vermutest, solltest du die Feuchtigkeitsursache berücksichtigen und ein geeignetes Verfahren verwenden.

Darf ich Natron auf allen Fliesen verwenden?

Nicht pauschal. Bei gewöhnlichen keramischen Fliesen und intakten Zementfugen kann die Methode geeignet sein.

Bei empfindlichem Naturstein, speziellen Beschichtungen oder unbekannten Materialien solltest du zuerst die Pflegehinweise prüfen und einen Test an einer unauffälligen Stelle durchführen.

Kann ich Natron über Nacht auf den Fugen lassen?

Das ist normalerweise nicht notwendig. Für die beschriebene Reinigung reichen etwa zehn Minuten als erster Versuch.

Eine sehr lange Einwirkzeit garantiert kein besseres Ergebnis.

Warum werden die Fugen nach kurzer Zeit wieder dunkel?

Mögliche Ursachen sind neue Seifenreste, Staub, anhaltende Feuchtigkeit oder Schimmel.

Wenn die dunklen Stellen immer wieder an derselben Stelle auftreten, solltest du nicht nur erneut reinigen, sondern auch die Belüftung und mögliche Feuchtigkeitsprobleme prüfen.

Wie oft sollte ich Fliesenfugen reinigen?

Das hängt von der Nutzung des Badezimmers ab.

Leichte Verschmutzungen kannst du beim normalen Badputz entfernen. Eine gezielte Reinigung mit Natron ist nur dann nötig, wenn sich sichtbare Ablagerungen gebildet haben.

Fazit: Mit Natron lassen sich dunkle Fliesenfugen oft auffrischen

Dunkle Fliesenfugen können ein Badezimmer schnell ungepflegt aussehen lassen. Häufig sind Seifenreste, Staub und andere alltägliche Verschmutzungen dafür verantwortlich.

Mit einer einfachen Paste aus Natron und Wasser kannst du viele oberflächliche Ablagerungen behandeln. Trage die Mischung gezielt auf, lasse sie etwa zehn Minuten einwirken und bürste die Fugen anschließend vorsichtig. Wichtig ist, sämtliche Rückstände gründlich zu entfernen und die Oberfläche trocknen zu lassen.

Allerdings ist Natron kein Allheilmittel. Kalk, dauerhafte Verfärbungen und Schimmel erfordern gegebenenfalls eine andere Behandlung.

Mit regelmäßiger Reinigung, ausreichender Belüftung und dem richtigen Umgang mit Reinigungsmitteln kannst du dazu beitragen, dass deine Badezimmerfugen länger sauber und gepflegt aussehen.

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Kategorie: Bad & Sanitär

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