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Bunte Plätzchenplatte aus einem Teig – 6 köstliche Weihnachtsplätzchen mit nur einem Grundrezept!

Bunte Plätzchenplatte aus einem Teig – 6 köstliche Weihnachtsplätzchen mit nur einem Grundrezept!

Wie wäre es, wenn du mit nur einem einzigen Butterteig gleich sechs verschiedene Sorten Weihnachtsplätzchen zaubern könntest? Genau das macht dieses Rezept so besonders! Statt für jede Plätzchensorte einen eigenen Teig vorzubereiten, wird zunächst ein einfacher, herrlich mürber Grundteig hergestellt. Anschließend wird er aufgeteilt und in sechs unterschiedliche Köstlichkeiten verwandelt.

Von fruchtigen Himbeersternen über schokoladige Kipferl bis hin zu zarten Aprikosenblüten und knusprigen Pistazientalern ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Diese bunte Plätzchenplatte ist besonders praktisch in der Adventszeit. Du sparst Zeit bei der Vorbereitung und bekommst trotzdem eine wunderschöne Auswahl, die auf keinem Weihnachtsteller fehlen sollte.

Das Beste daran: Die Zutaten sind unkompliziert und in jedem deutschen Supermarkt erhältlich. Mit Mehl Type 405, kalter Butter, Puderzucker und Eiern entsteht ein klassischer Mürbeteig, der sich wunderbar ausrollen, formen und verzieren lässt.

Rezept auf einen Blick

  • Menge: ca. 70–80 Plätzchen
  • Vorbereitungszeit: ca. 40 Minuten
  • Kühlzeit: 45 Minuten
  • Backzeit: 9–12 Minuten pro Blech
  • Backtemperatur: 175 °C Ober-/Unterhitze
  • Schwierigkeitsgrad: Einfach bis mittel
  • Ergebnis: 6 verschiedene Plätzchensorten aus einem Teig

Zutaten für den Grundteig

Für den Grundteig benötigst du:

  • 500 g Weizenmehl Type 405
  • 300 g kalte Butter
  • 160 g Puderzucker
  • 2 Eier (Größe M)
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Prise Salz

Zum Füllen und Verzieren

  • 120 g Himbeerkonfitüre
  • 60 g Aprikosenkonfitüre
  • 100 g Zartbitterkuvertüre
  • 30 g gehackte Haselnüsse
  • 30 g gehackte Pistazien
  • 12 Walnusshälften
  • 1 EL Backkakao
  • Etwas Puderzucker zum Bestäuben

Zubereitung des Grundteigs

1. Alle Zutaten vorbereiten

Zuerst das Mehl in eine große Rührschüssel geben. Den Puderzucker hinzufügen und beides kurz miteinander vermischen.

Die kalte Butter in kleine Würfel schneiden. Anschließend zusammen mit den Eiern, dem Vanillezucker und einer Prise Salz zum Mehl geben.

Es ist wichtig, dass die Butter wirklich kalt ist. Dadurch erhält der Teig später seine typische mürbe Konsistenz.

2. Einen geschmeidigen Butterteig kneten

Alle Zutaten zügig mit den Händen oder den Knethaken einer Küchenmaschine miteinander verkneten.

Nicht länger als nötig kneten, denn durch zu langes Bearbeiten kann der Teig warm und klebrig werden.

Sobald sich alle Zutaten verbunden haben und ein glatter Teig entstanden ist, ist er fertig.

3. Den Teig in sechs Portionen teilen

Den fertigen Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche legen und in sechs möglichst gleich große Portionen teilen.

Eine Portion wird später für die Himbeersterne verwendet, eine für die Schoko-Kipferl, eine für die Aprikosenblüten, eine für die Walnussplätzchen, eine für die Schoko-Vanille-Spiralen und eine für die Pistazientaler.

Für die Schoko-Vanille-Spiralen wird eine Hälfte der dafür vorgesehenen Teigportion mit dem Backkakao vermischt. Dadurch entsteht ein schöner Kontrast zwischen hellem Vanilleteig und dunklem Schokoladenteig.

4. Den Teig kühlen

Alle sechs Teigportionen leicht flach drücken, einzeln abdecken und für etwa 45 Minuten in den Kühlschrank legen.

Dieser Schritt sollte nicht übersprungen werden. Der gekühlte Teig lässt sich deutlich leichter ausrollen und behält beim Backen besser seine Form.

Sechs verschiedene Plätzchensorten aus einem Teig

Jetzt beginnt der schönste Teil: Aus dem einfachen Butterteig entstehen sechs unterschiedliche Plätzchensorten.

1. Himbeersterne mit fruchtiger Konfitüre

Diese kleinen Sterne sind ein echter Hingucker auf jedem Weihnachtsteller. Sie bestehen aus zwei zarten Mürbeteigplätzchen, die mit fruchtiger Himbeerkonfitüre zusammengesetzt werden.

Zubereitung:

  • Den gekühlten Teig auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche etwa 3 mm dünn ausrollen.
  • Mit einem Sternausstecher möglichst viele Sterne ausstechen.
  • Bei der Hälfte der Sterne zusätzlich die Mitte mit einem kleinen Ausstecher entfernen.
  • Alle Sterne vorsichtig auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
  • Nach dem Backen und vollständigen Abkühlen die Sterne mit ausgestochener Mitte mit Puderzucker bestäuben.
  • Auf die ganzen Sterne jeweils einen kleinen Klecks Himbeerkonfitüre geben.
  • Die ausgestochenen Sterne vorsichtig daraufsetzen und leicht andrücken.

Das Ergebnis sind wunderschöne, fruchtige Weihnachtssterne mit einer zarten Puderzuckerschicht.

2. Schoko-Kipferl mit Haselnüssen

Wer Schokolade und Nüsse liebt, wird diese Kipferl besonders mögen. Die kleinen Hörnchen sind außen mürbe und bekommen durch die Zartbitterkuvertüre eine köstliche Schokoladenschicht.

Zubereitung:

  • Kleine Stücke vom gekühlten Teig abnehmen.
  • Jedes Stück zwischen den Händen zu einer kleinen Rolle formen.
  • Die Rollen leicht biegen, sodass kleine Hörnchen entstehen.
  • Die Kipferl auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen.
  • Nach dem Backen vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
  • Die Zartbitterkuvertüre vorsichtig schmelzen.
  • Die Enden der Kipferl in die flüssige Schokolade tauchen.
  • Sofort mit den gehackten Haselnüssen bestreuen.

Anschließend die Schokolade vollständig fest werden lassen.

3. Aprikosenblüten mit fruchtiger Füllung

Diese Plätzchen sehen besonders hübsch aus und schmecken angenehm fruchtig. Die Aprikosenkonfitüre sorgt für eine leicht süß-säuerliche Note, die wunderbar zum Butterteig passt.

Zubereitung:

  • Den Teig etwa 5 mm dick ausrollen.
  • Mit einem kleinen Blütenausstecher gleichmäßige Formen ausstechen.
  • Die Blüten vorsichtig auf ein vorbereitetes Backblech legen.
  • Mit dem Finger oder dem Ende eines Kochlöffels eine kleine Mulde in die Mitte drücken.
  • Die Mulden mit etwas Aprikosenkonfitüre füllen.
  • Die Plätzchen im vorgeheizten Backofen backen, bis die Ränder leicht goldgelb sind.
  • Anschließend vorsichtig auf einem Kuchengitter abkühlen lassen.

Die kleinen Aprikosenblüten bringen eine wunderschöne Farbe auf die Plätzchenplatte.

4. Walnussplätzchen mit knackigem Topping

Diese Sorte ist besonders einfach zuzubereiten und überzeugt durch ihren nussigen Geschmack. Die Walnusshälften sorgen für einen schönen dekorativen Abschluss.

Zubereitung:

  • Kleine Portionen vom Teig abnehmen.
  • Zwischen den Handflächen zu gleichmäßigen Kugeln rollen.
  • Die Kugeln auf ein Backblech setzen.
  • Mit den Fingern leicht flach drücken.
  • Jeweils eine Walnusshälfte vorsichtig in die Mitte drücken.
  • Die Plätzchen im vorgeheizten Ofen backen.
  • Nach dem Backen einige Minuten auf dem Blech ruhen lassen und anschließend vollständig auskühlen lassen.

Tipp: Die Walnüsse leicht andrücken, damit sie während des Backens gut im Teig sitzen.

5. Schoko-Vanille-Spiralen

Diese Spiralen sind besonders dekorativ. Durch die Kombination aus hellem und dunklem Teig entsteht beim Aufschneiden ein wunderschönes Muster.

Zubereitung:

  • Den hellen und den dunklen Teig jeweils etwa 3 mm dick ausrollen.
  • Beide Teigplatten möglichst gleich groß rechteckig formen.
  • Die dunkle Teigplatte vorsichtig auf die helle legen.
  • Beide Platten leicht zusammendrücken.
  • Den Teig von der langen Seite her möglichst eng aufrollen.
  • Die Teigrolle in Frischhaltefolie wickeln.
  • Für etwa 20 Minuten in den Kühlschrank legen.
  • Anschließend mit einem scharfen Messer in etwa 6 mm dicke Scheiben schneiden.
  • Die Scheiben mit etwas Abstand auf das Backblech legen und backen.

Nach dem Abkühlen sehen die Plätzchen aus wie kleine Schokoladen-Vanille-Schnecken.

6. Pistazientaler mit knusprigem Rand

Die Pistazientaler bringen einen schönen grünen Farbton auf den Weihnachtsteller. Sie sind einfach zuzubereiten und sehen durch ihren nussigen Rand besonders elegant aus.

Zubereitung:

  • Den letzten Teig zu einer gleichmäßigen Rolle formen.
  • Die gehackten Pistazien auf einem flachen Teller verteilen.
  • Die Teigrolle darin wälzen, bis sie rundherum mit Pistazienstückchen bedeckt ist.
  • Die Rolle in Frischhaltefolie wickeln.
  • Für etwa 20 Minuten im Kühlschrank fest werden lassen.
  • Mit einem scharfen Messer in etwa 6 mm dicke Scheiben schneiden.
  • Die Taler auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und backen.
  • Nach dem Backen vollständig abkühlen lassen.

Die grünen Pistazienstückchen machen diese Sorte zu einem besonders schönen Blickfang.

Die Plätzchen richtig backen

Sobald die Plätzchen geformt sind, den Backofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Die Plätzchen mit etwas Abstand auf mit Backpapier belegte Backbleche legen.

Jedes Blech etwa 9–12 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldgelb werden.

Da die Plätzchen je nach Dicke und Größe unterschiedlich schnell fertig werden können, solltest du sie während der letzten Backminuten im Auge behalten.

Nach dem Backen die Kekse zunächst kurz auf dem Blech ruhen lassen. Anschließend vorsichtig auf ein Kuchengitter legen und vollständig auskühlen lassen.

Erst wenn sie kalt sind, sollten die Schoko-Kipferl in Kuvertüre getaucht und die Himbeersterne zusammengesetzt werden.

Die besten Tipps für perfekte Weihnachtsplätzchen

  • Kalte Butter verwenden: Sie ist entscheidend für einen mürben und gut formbaren Teig.
  • Nicht zu lange kneten: Der Teig sollte nur so lange bearbeitet werden, bis alle Zutaten verbunden sind.
  • Ausreichend kühlen: Die Kühlzeit verhindert, dass die Plätzchen beim Backen zu stark auseinanderlaufen.
  • Arbeitsfläche leicht bemehlen: So bleibt der Teig beim Ausrollen nicht kleben.
  • Gleichmäßig ausrollen: Plätzchen mit ähnlicher Dicke werden gleichmäßiger gebacken.
  • Backzeit kontrollieren: Die Kekse sollten nicht zu dunkel werden. Leicht goldene Ränder reichen aus.
  • Vollständig auskühlen lassen: Besonders beim Verzieren mit Schokolade ist das wichtig.

Weitere Ideen für deine bunte Plätzchenplatte

Wenn du die Plätzchenplatte noch abwechslungsreicher gestalten möchtest, kannst du einige Dekorationen nach deinem Geschmack verändern.

Mit weißer Schokolade: Die Schoko-Kipferl können alternativ mit weißer Kuvertüre verziert werden.

Mit Kokosraspeln: Statt Haselnüssen passen auch feine Kokosraspeln hervorragend zur Schokolade.

Mit Orangenkonfitüre: Wer einen etwas anderen Fruchtgeschmack bevorzugt, kann bei den Blüten auch Orangenkonfitüre verwenden.

Mit Zimt: Eine kleine Prise Zimt im Grundteig sorgt für ein besonders weihnachtliches Aroma.

Mit bunten Streuseln: Die Schokoladenenden der Kipferl können zusätzlich mit bunten Zuckerstreuseln dekoriert werden.

Diese Ergänzungen sind optionale Ideen und nicht Bestandteil der ursprünglichen Zutatenliste.

Plätzchen aufbewahren und frisch halten

Damit die sechs Sorten möglichst lange köstlich bleiben, sollten sie richtig gelagert werden.

Nach dem vollständigen Auskühlen die Plätzchen in gut verschließbare Keksdosen legen. Am besten die unterschiedlichen Sorten getrennt aufbewahren, da Konfitüre und Schokolade unterschiedliche Konsistenzen haben und die Kekse sonst schneller weich werden können.

Zwischen die einzelnen Schichten kann Backpapier gelegt werden. So kleben die Plätzchen nicht aneinander und die Dekoration bleibt schön.

Die Dosen an einem kühlen, trockenen Ort aufbewahren und vor direkter Sonneneinstrahlung schützen.

Häufig gestellte Fragen

Kann ich den Butterteig bereits am Vortag vorbereiten?

Ja, das ist problemlos möglich. Den Teig in Portionen teilen, gut abdecken und im Kühlschrank lagern. Vor dem Ausrollen kurz bei Raumtemperatur liegen lassen, falls er sehr fest geworden ist.

Warum muss der Teig gekühlt werden?

Die kalte Butter macht den Teig stabiler. Dadurch lässt er sich besser ausrollen und die Plätzchen behalten beim Backen ihre Form.

Kann ich statt Weizenmehl Type 405 auch Type 550 verwenden?

Das ursprüngliche Rezept verwendet Weizenmehl Type 405. Type 550 kann ebenfalls für Mürbeteig verwendet werden, allerdings kann sich die Konsistenz etwas unterscheiden. Deshalb sollte die angegebene Mehlsorte bevorzugt werden.

Kann ich die Plätzchen ohne Küchenmaschine zubereiten?

Natürlich! Der Teig lässt sich sehr gut mit den Händen kneten. Wichtig ist nur, zügig zu arbeiten, damit die Butter nicht zu warm wird.

Kann ich andere Konfitüren verwenden?

Ja. Neben Himbeer- und Aprikosenkonfitüre eignen sich beispielsweise Erdbeer-, Johannisbeer- oder Kirschkonfitüre. Achte darauf, dass die Konfitüre nicht zu flüssig ist.

Warum werden meine Plätzchen zu hart?

Mögliche Ursachen sind zu langes Kneten, zu viel zusätzliches Mehl oder eine zu lange Backzeit. Achte darauf, den Teig nur kurz zu bearbeiten und die Plätzchen rechtzeitig aus dem Ofen zu nehmen.

Kann ich die Plätzchen einfrieren?

Die ungefüllten und vollständig ausgekühlten Butterplätzchen lassen sich grundsätzlich gut einfrieren. Empfindliche Dekorationen und bereits zusammengesetzte Konfitürenplätzchen sollten möglichst frisch verarbeitet werden.

Fazit: Sechs Sorten Weihnachtsplätzchen mit nur einem Teig

Diese bunte Plätzchenplatte ist eine wunderbare Idee für alle, die in der Weihnachtszeit gerne verschiedene Kekse backen, aber nicht stundenlang unterschiedliche Teige vorbereiten möchten.

Ein einfacher Butterteig reicht aus, um sechs abwechslungsreiche Sorten herzustellen: fruchtige Himbeersterne, schokoladige Kipferl, Aprikosenblüten, Walnussplätzchen, Schoko-Vanille-Spiralen und Pistazientaler.

Jede Sorte sieht anders aus und bringt ihren eigenen Geschmack mit. Zusammen ergeben sie einen wunderschönen Weihnachtsteller, der nicht nur zum Adventskaffee, sondern auch als selbst gemachtes Geschenk aus der Küche perfekt geeignet ist.

Mein Tipp: Bereite den Grundteig am Vorabend vor und forme die verschiedenen Plätzchensorten am nächsten Tag. So kannst du die Backzeit entspannt genießen und hast am Ende eine herrlich abwechslungsreiche Plätzchenplatte.

Habt ihr schon einmal sechs verschiedene Plätzchensorten aus einem einzigen Teig gebacken? Welche Sorte darf bei euch auf dem Weihnachtsteller auf keinen Fall fehlen? Schreibt es gerne in die Kommentare und teilt das Rezept mit euren Backfreunden!

Meet Olivia, Founder & [Recipe Developer/Editor] Hi, I’m Olivia! I currently live in Berlin But born and raised in texas , where I spend my days testing new sourdough recipes and chasing my two kids around the kitchen. My love for  cooking/baking started when I was a child, spending weekends in the kitchen with my  grandmother and my Italian father . She taught me the secret to  the perfect flaky pie crust / a rich beef stew , which is a technique I still use in my recipes today. I hold a ,  Culinary Arts Certificate / 10 years of experience working in local bakeries / degree in Nutrition. After years of  cooking for friends and family / tweaking recipes for picky eaters , I decided to create this website to share my tested, foolproof recipes with you. A few fun facts about me: •  I am absolutely terrified of running out of butter, so my freezer is always fully stocked. •  My favorite meal to make is a giant Sunday pot roast, but my guilty pleasure is eating boxed mac and cheese in secret. • When I’m not developing recipes, I love hiking with my golden retriever, Barnaby.