Bounty-Kuchen ohne Backen – cremiger Kokosgenuss mit Schokoladenglasur
Du liebst die Kombination aus Kokos und Schokolade? Dann ist dieser Bounty-Kuchen ohne Backen genau das Richtige! Er erinnert geschmacklich an den beliebten Schokoriegel und begeistert mit drei köstlichen Schichten: einem schokoladigen Keksboden, einer cremigen Kokos-Grieß-Füllung und einer glänzenden Schokoladenglasur.
Das Besondere an diesem Rezept ist die einfache Zubereitung. Du brauchst keinen Backofen und musst keinen klassischen Kuchenteig herstellen. Die Zutaten werden vorbereitet, geschichtet und anschließend kalt gestellt, bis der Kuchen fest genug zum Schneiden ist.
Zutaten für den Bounty-Kuchen
Die Zutaten ergeben einen Kuchen in einer mittelgroßen rechteckigen Form.
Für den Schokoladen-Keksboden
- 250 g Kekse, fein zerbröselt
- 220 g Kochschokolade
- 100 ml Milch
Für die Kokoscreme
- 450 ml Milch
- 100 g Weichweizengrieß
- 100 g Zucker
- 200 g Kokosraspeln
Für die Schokoladenglasur
- 150 ml Schlagsahne
- 100 g Kochschokolade
- 50 g Butter
Zubereitung Schritt für Schritt
1. Kekse fein zerbröseln
Zuerst die Kekse in eine große Schüssel geben und fein zerbröseln. Das funktioniert besonders einfach mit einem Mixer oder indem du die Kekse in einen Gefrierbeutel gibst und mit einem Nudelholz darüberrollst.
Die Brösel sollten möglichst gleichmäßig sein, damit der Boden später eine kompakte Konsistenz bekommt.
2. Schokolade schmelzen und Keksmasse herstellen
Die 220 g Kochschokolade in kleine Stücke brechen und über einem Wasserbad langsam schmelzen lassen.
Anschließend die Milch zu den Keksbröseln geben und die geschmolzene Schokolade hinzufügen. Alles gründlich vermischen, bis eine gleichmäßige, feuchte Masse entsteht.
Die Mischung sollte sich gut zusammendrücken lassen. Falls noch trockene Keksbrösel vorhanden sind, alles nochmals sorgfältig vermengen.
3. Keksboden in die Form drücken
Eine rechteckige Backform mit Backpapier auslegen. Die vorbereitete Keks-Schokoladen-Masse hineingeben und gleichmäßig auf dem Boden verteilen.
Mit der Rückseite eines Löffels oder einem Glas fest andrücken. Besonders wichtig ist, dass der Boden überall ungefähr gleich dick ist.
Die Form anschließend beiseitestellen, während du die Kokoscreme vorbereitest.
4. Milch, Grieß und Zucker aufkochen
Die 450 ml Milch in einen Topf geben. Zucker hinzufügen und langsam erhitzen.
Den Grieß unter ständigem Rühren einrieseln lassen, damit keine Klümpchen entstehen. Die Mischung bei niedriger bis mittlerer Hitze weiterkochen, bis ein dicklicher Grießbrei entsteht.
Dabei regelmäßig umrühren, damit nichts am Topfboden anbrennt.
5. Kokosraspeln unterheben
Sobald der Grießbrei schön dick geworden ist, den Topf vom Herd nehmen.
Die 200 g Kokosraspeln hinzufügen und gründlich unterheben. So entsteht eine aromatische Kokosmasse, die an die Füllung eines Bounty-Riegels erinnert.
6. Kokoscreme auf dem Keksboden verteilen
Die noch warme Kokos-Grieß-Masse gleichmäßig auf dem vorbereiteten Schokoladen-Keksboden verteilen.
Mit einem Löffel oder Teigschaber glatt streichen. Achte darauf, dass die Kokosschicht bis in die Ecken der Form reicht und möglichst gleichmäßig dick ist.
7. Schokoladenglasur zubereiten
Für die Glasur die Schlagsahne in einem kleinen Topf erhitzen. Sie sollte heiß werden, aber nicht stark kochen.
Den Topf vom Herd nehmen. Die 100 g Kochschokolade in kleine Stücke brechen und zusammen mit der Butter zur Sahne geben.
Alles unter Rühren langsam schmelzen lassen, bis eine glatte und glänzende Schokoladenmasse entsteht.
8. Kuchen mit Schokolade überziehen
Die fertige Glasur vorsichtig über die Kokosschicht gießen und gleichmäßig verteilen.
Mit einem Teigschaber kannst du die Oberfläche glatt streichen. Wenn du möchtest, kannst du mit einer Gabel ein dekoratives Muster in die noch weiche Glasur ziehen.
9. Fest werden lassen und servieren
Den Kuchen vollständig abkühlen lassen und anschließend in den Kühlschrank stellen, bis alle Schichten fest geworden sind.
Für ein besonders sauberes Ergebnis empfiehlt es sich, ihn mehrere Stunden zu kühlen. Danach kannst du ihn aus der Form nehmen und mit einem scharfen Messer in kleine Stücke schneiden.
Tipps für einen perfekten Bounty-Kuchen
- Kekse fein zerbröseln: Je gleichmäßiger die Brösel sind, desto stabiler wird der Boden.
- Schokolade langsam schmelzen: Zu starke Hitze kann dazu führen, dass die Schokolade anbrennt.
- Grießbrei ständig rühren: So verhinderst du Klümpchen und ein Ansetzen am Topfboden.
- Kokoscreme gleichmäßig verteilen: Eine ebene Schicht sorgt dafür, dass die Stücke später schön aussehen.
- Glasur nicht kochen: Die Sahne sollte nur erhitzt werden. Die Schokolade und Butter anschließend vom Herd aus einrühren.
- Ausreichend kühlen: Der Kuchen lässt sich besser schneiden, wenn die Schichten vollständig fest geworden sind.
Leckere Variationen
Bounty-Kuchen mit Vollmilchschokolade
Wenn du einen milderen und süßeren Geschmack bevorzugst, kannst du für Boden und Glasur Vollmilch-Kochschokolade verwenden. Dadurch wird der Kontrast zwischen Kokos und Schokolade etwas sanfter.
Bounty-Kuchen mit gerösteten Kokosraspeln
Röste eine kleine Menge Kokosraspeln ohne Fett in einer Pfanne goldgelb an. Nach dem Abkühlen kannst du sie über die Schokoladenglasur streuen.
Bounty-Kuchen mit Mandeln
Gehackte Mandeln passen wunderbar zu Kokos und Schokolade. Du kannst sie leicht rösten und als zusätzliche Dekoration verwenden.
Bounty-Kuchen mit weißer Schokolade
Für eine besonders süße Variante kannst du etwas geschmolzene weiße Schokolade als Dekoration über die dunkle Glasur ziehen. Das ergibt ein schönes Muster und einen zusätzlichen Schokoladengeschmack.
Bounty-Kuchen mit extra Kokos
Wenn du den Kokosgeschmack besonders intensiv magst, kannst du etwas zusätzliche Kokosraspeln über die fertige Glasur streuen.
Wie serviert man den Bounty-Kuchen?
Der Kuchen schmeckt direkt aus dem Kühlschrank besonders gut. Die feste Schokoladenglasur, die cremige Kokosschicht und der schokoladige Keksboden ergeben zusammen ein köstliches Dessert.
Dazu passen:
- eine Tasse Kaffee oder Cappuccino
- ein Glas kalte Milch
- frische Erdbeeren oder Himbeeren
- etwas Vanillesauce
- eine kleine Portion Schlagsahne
Für eine Kaffeetafel kannst du den Kuchen in kleine Quadrate schneiden und auf einer schönen Platte anrichten.
Aufbewahrung
Da die Kokosfüllung mit Milch und Grieß zubereitet wird, sollte der Kuchen im Kühlschrank aufbewahrt werden.
- Im Kühlschrank: Gut abgedeckt aufbewahren und idealerweise innerhalb von zwei bis drei Tagen genießen.
- Vor dem Servieren: Einige Minuten außerhalb des Kühlschranks stehen lassen, damit sich die Stücke leichter schneiden lassen.
- Einfrieren: Das Einfrieren ist grundsätzlich möglich, allerdings kann sich die Konsistenz der Kokosfüllung nach dem Auftauen verändern.
Häufig gestellte Fragen
Muss der Bounty-Kuchen gebacken werden?
Nein. Dieses Rezept kommt vollständig ohne Backofen aus. Der Keksboden wird mit geschmolzener Schokolade und Milch hergestellt, während die Kokosfüllung auf dem Herd gekocht wird.
Wie lange muss der Kuchen kalt stehen?
Die Vorlage nennt keine genaue Kühlzeit. Plane mehrere Stunden ein, damit die Schokoladenschicht und die Kokosfüllung ausreichend fest werden.
Kann ich Butterkekse verwenden?
Ja. Klassische Butterkekse eignen sich sehr gut für den Boden. Auch andere trockene Kekse können verwendet werden.
Welcher Grieß eignet sich am besten?
Weichweizengrieß ist eine gute Wahl für eine zarte Kokosfüllung. Hartweizengrieß kann eine etwas festere Konsistenz ergeben.
Warum wird meine Kokosfüllung nicht fest?
Der Grießbrei sollte ausreichend lange gekocht werden, bis er deutlich eindickt. Außerdem benötigt der fertige Kuchen genügend Kühlzeit.
Kann ich den Kuchen am Vortag zubereiten?
Ja, das ist sogar eine sehr gute Möglichkeit. Über Nacht im Kühlschrank kann der Kuchen vollständig durchkühlen und lässt sich am nächsten Tag besonders gut schneiden.
Wie bekomme ich schöne Kuchenstücke?
Verwende ein scharfes Messer und erwärme die Klinge kurz mit heißem Wasser. Anschließend trocken wischen und den Kuchen vorsichtig schneiden.
Fazit: Ein einfacher Kokoskuchen ohne Backofen
Dieser Bounty-Kuchen ohne Backen ist ein wunderbares Rezept für alle, die Kokos und Schokolade lieben. Der knusprige Schokoladen-Keksboden bildet die Grundlage für eine cremige Kokos-Grieß-Füllung, während die glänzende Schokoladenglasur dem Kuchen den letzten Schliff verleiht.
Besonders praktisch ist die unkomplizierte Zubereitung mit einfachen Zutaten, die in vielen deutschen Küchen bereits vorhanden sind. Ob für den Familienkaffee, eine Feier oder als süßer Genuss am Wochenende – dieser Kühlschrankkuchen ist immer eine gute Idee.
Wenn du Kokos und Schokolade genauso liebst wie wir, probiere diesen Kuchen unbedingt aus! Teile deine Erfahrungen gerne in den Kommentaren und verrate uns, ob du ihn lieber mit dunkler oder Vollmilchschokolade zubereitest.

Meet Olivia, Founder & [Recipe Developer/Editor]
Hi, I’m Olivia! I currently live in Berlin But born and raised in texas , where I spend my days testing new sourdough recipes and chasing my two kids around the kitchen.
My love for cooking/baking started when I was a child, spending weekends in the kitchen with my grandmother and my Italian father . She taught me the secret to the perfect flaky pie crust / a rich beef stew , which is a technique I still use in my recipes today.
I hold a , Culinary Arts Certificate / 10 years of experience working in local bakeries / degree in Nutrition. After years of cooking for friends and family / tweaking recipes for picky eaters , I decided to create this website to share my tested, foolproof recipes with you.
A few fun facts about me:
• I am absolutely terrified of running out of butter, so my freezer is always fully stocked.
• My favorite meal to make is a giant Sunday pot roast, but my guilty pleasure is eating boxed mac and cheese in secret.
• When I’m not developing recipes, I love hiking with my golden retriever, Barnaby.



